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ALTENFELDEN. Eine lange Reise hat das gestohlene Smartphone eines Altenfeldners (18) hinter sich. Es wurde ihm bei einer Faschingsveranstaltung gestohlen und in der Nähe von Belgrad geortet.

© F. Gopp/pixelio.de
© F. Gopp/pixelio.de

Es war der Faschingsdienstag als der junge Mann (18) bemerkte, dass ihm sein Smartphone gestohlen wurde.  Nachdem er den Diebstahl bemerkt hatte, versuchte er das Handy zu orten, konnte es aber nicht mehr auffinden. In der Folge aktivierte er den Diebstahlschutz eines Online-Dienstes. Die Folge: Das gestohlene Handy wurde mit einem Zifferncode gesichert und für den Täter unbrauchbar. Daraufhin rief der dreiste Täter die angezeigte Telefonnummer an und versuchte vom Opfer den Pin Code herauszulocken beziehungsweise forderte 100 Euro für die Rückgabe.

Festnetznummer aus Serbien führte zum Täter

Der Altefeldner zeigte den Diebstahl auf der Polizeiinspektion St. Martin an. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Beamten auf eine Festnetznummer aus Serbien, die sie zum Täter führte. Der Beschuldigte gab an, dass sein Bruder das Handy auf einem Flohmarkt in Belgrad gekauft habe und er somit der neue Besitzer sei. Erst nach Aufklärung der Rechtslage und Erhöhung des Fahndungsdruckes war der Beschuldigte, ein 37-jähriger Serbe, zur Rückgabe bereit.

Busfahrer holte das Handy aus Belgrad

Am Montag schließlich wurde das Handy von einem Chaffeur eines Linienbusses von Belgrad nach Österreich überbracht und sichergestellt. Der 18-Jährige hat sein Smartphone wieder erhalten.


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