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ALTHEIM/INNVIERTEL/BAYERN. Zahlreiche Hangwasserfluten führten in den letzten Jahren zu hohen Schäden. Das grenzüberschreitende Projekt „Hill-slope“ erstellt einen Plan für das Gemeindegebiet Altheim.

Das grenzüberschreitende Projekt "Hillslope" führt Institutionen aus dem Innviertel und Bayern zusammen, um in Zukunft Hangwasserfluten einzudämmen. Foto: Klimabündnis

Die intensiven Niederschläge in den vergangenen Jahren führten immer öfter zu sogenannten Hangwasserfluten, die auf den betroffenen Grundstücken Schäden in Millionenhöhe zurückließen. Durch Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Raumordnung, Straßen-, Kanal- und Wasserbau kann diesen Katastrophen entgegengewirkt werden. In Passau fiel der Startschuss für das Projekt „Hillslope“. Das grenzüberschreitende und von der EU geförderte Projekt führt Institutionen und regionale Akteure aus dem Grenzraum Oberösterreich-Bayern zusammen, um an einer Lösung zu arbeiten.

Mit einem Gesamtbudget von über einer Million Euro sollen die Einzelprojekte bis 2020 umgesetzt werden. Im Fokus des Projektes stehen die Errichtung von technischen Anlagen, die eine geregelte Ableitung des Hangwassers ermöglichen, sowie das Erstellen von Managementplänen. Durch die grenzüberschreitende Charakteristik der Gewässer treten die Fluten und die Schäden vor allem in Bayern auf.

Die geplanten baulichen Maßnahmen in teils weiter entfernten Gemeinden haben auf der anderen Seite der Grenze dennoch große Auswirkungen. Das Projekt „Hillslope“ bezieht unter anderem auch die Gemeinde Altheim mit ein. „Es wird ein flächendeckender Managementplan für das Gemeindegebiet erstellt. In diesem werden dann Standorte und Vorschläge für zukünftige Maßnahmen identifiziert“, sagt Interreg-Projektleiter Torben Walter.


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