Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ALTLENGBACH. Im laufenden Wahlkampf verzichtet die Altlengbacher ÖVP „bewusst“ auf die Aufstellung zusätzlicher Plakate, erklärt Bürgermeister und VP-Chef Michael Göschelbauer in einer Aussendung. Für künftige Wahlgänge will er mit allen Altlengbacher Parteien Gespräche über einen freiwilligen Verzicht auf Plakate führen.

ÖVP-Bürgermeister Michael Göschelbauer verzichtet auf Wahlplakate in seiner Gemeinde. Foto: zVG
ÖVP-Bürgermeister Michael Göschelbauer verzichtet auf Wahlplakate in seiner Gemeinde. Foto: zVG

„Wir nutzen jetzt jene zehn Schaukästen, die wir ohnehin stehen haben und in denen wir unsere Veranstaltungen ankündigen. Mehr wird es von uns nicht geben“, unterstreicht der Orts-Chef, der darauf verweist, dass die Plakate besonders in diesem Wahlkampf „völlig überhandgenommen hätten“. „Teilweise sind die Straßenränder regelrecht zugestellt mit Dreiecksständern der Parteien. Wir machen da dieses Mal einfach nicht mit“, so Göschelbauer.

Hausbesuche, Zeitung und Info-Material

Die ÖVP habe sich dafür entschieden, mit Hausbesuchen, einer Zeitung und persönlich vorbeigebrachtem Informationsmaterial für ihre Kandidaten zu werben. „Unser Material kann jeder lesen und sich eine Meinung bilden. Oder er liest es eben nicht, die Entscheidung bleibt aber bei jedem einzelnen. Gegen die Plakatflut hingegen kann sich niemand wehren. Damit werden die Menschen belästigt, egal, ob sie daran interessiert sind oder nicht“, meint Göschelbauer.

Freiwilliger Verzicht aller Parteien

Für künftige Wahlgänge will Göschelbauer mit den Altlengbacher Parteien Gespräche über einen freiwilligen Verzicht auf Plakate führen. „Vielleicht schaffen wir es, dass die anderen Fraktionen das auch einsehen. Interessant ist ja auch, dass bei den Parteien, von denen sonst wenig zu sehen ist, inzwischen die meisten Plakate stehen“, betont der Bürgermeister mit Blick auf die FPÖ: „Bei den Freiheitlichen ist das ganz extrem. Die sind unterm Jahr unsichtbar, nur vor Wahlen stehen auf einmal überall Plakatständer herum.“

Rechtswidrig aufgestellte Werbeträger

Auch um rechtswidrig aufgestellte Werbeträger müsse man sich künftig mehr kümmern. „Die Anbringung an Verkehrszeichen oder Laternen ist aus Sicherheitsgründen eigentlich verboten. Auch darauf werden wir künftig deutlicher hinweisen“, so Göschelbauer.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden