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ALTMÜNSTER. Im Juli des Vorjahres wurde durch die Gemeinde Altmünster eine Waldrodung durchgeführt, ein Großteil der Holzabfälle wurde bis heute nicht entfernt. 

Zwischen Tannenweg und Tenniszentrum wurde gerodet. Fotos: Tom Leitner
Zwischen Tannenweg und Tenniszentrum wurde gerodet. Fotos: Tom Leitner

Die Aussicht der Anrainer auf den Traunsee hat sich seit der Baumrodung, im Juli 2018, im Waldstück zwischen dem Tannenweg und dem Tenniszentrum zwar verbessert, dennoch entsteht auf diesem Fleckchen, das früher ein Spielplatz für die Kinder und beliebtes Verweilplätzchen war, nach und nach eine extreme Verwilderung. Von einem Waldboden ist dort mittlerweile weit und breit nichts mehr zu erkennen. Stattdessen siedeln sich in diesem Gebiet immer mehr untypische Gewächse an und lassen das ehemalige Waldstück oberhalb der Tennisanlage zu einem wilden Unkraut-Eldorado verkommen.

Anrainer sind verärgert

„Wenn nach einer Abholzung eine Waldfläche nicht gepflegt wird und nicht mal das Abfallholz weggeräumt wird, ist es kein Wunder, wenn alles verwildert“, trauert Kristin Kaulhausen um den früheren Wald vor ihrem Haus. Zudem muss sich die Anrainerin mit dem gefährlichen japanischen Staudenknöterich ärgern, der immer mehr in die Nähe ihres Parkplatzes rückt. Und wo dieser wuchert, wächst nichts anderes. Diese Pflanze besiedelt in kurzer Zeit riesige Flächen und verdrängt die dort lebende Vegetation.

Auch Annemarie Grabner bewohnt in unmittelbarer Nähe ein schmuckes Häuschen und ärgert sich bei jedem Spaziergang entlang der Kinderdorfstraße über die hohen Berge von Ästen und Holzabfällen, die mittlerweile von Unkraut zuwachsen. „Auf der eine Seite droht uns die Gemeinde mit Strafe, wenn man im Wald etwas entsorgt, räumt aber selber nichts weg. Auch die Leute kippen ihren Müll bereits dazu und die Haufen wachsen. Ich habe mehrmals darum gebeten endlich aufzuräumen, bisher ist nicht wirklich was passiert“, erzählt Grabner und appelliert gemeinsam mit den Nachbarn an die Zuständigen, endlich zu handeln.


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