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Das Wild im Mostviertel

Im Rahmen der Frühlingsgespräche in der Moststraße traf die Obfrau der Leader Region Tourismusverband Moststraße den Bezirksjägermeister und stellvertretenden Landesjägermeister Rupert Gruber. Gruber berichtet von insgesamt 2400 Jägern im Bezirk Amstetten. Niederösterreichweit sind es 34.000. Angesprochen auf den Nachwuchs zeigt er sich erfreut über die vielen jungen Menschen, die den Ausgleich in der Natur suchen. Dementsprechend berichtet er von vielen Teilnehmern bei den Jagdkursen. Erfreulich ist für ihn auch, dass an den Kursen rund 20 Prozent Frauen teilnehmen. Hegen statt Schießen Als Hauptaufgabe der Jägerei sieht er die Regulierung eines gesunden und artenreichen Wildbestandes und den Erhalt natürlicher Biotope. Gruber meint auch: „Was sich auf jeden Fall verändert hat, ist der Stand in der Gesellschaft. Als Jäger und Jägerin muss man ganz klar informieren, dass die Hege die Hauptaufgabe ist und es nicht ums Schießen geht.“ Amstetten ist der wildreichste Bezirk in Niederösterreich mit einem guten Bestand an Hoch- und Gamswild und auch Muffeln. Das Niederwild (Rehe, Hasen, Füchse, und so weiter) ist durch die Hochwasser in den letzten Jahren weniger geworden, beginnt aber wieder sich zu regulieren. Die Streuobstwiesen hält Gruber für so wichtig, da sie wenig genutzt, nicht mit Pestiziden bearbeitet und weniger gemäht werden. Somit stellen sie ein Rückzugsgebiet für Rehe und ihre Kitze dar.


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