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AMSTETTEN. Sonja Mille vom geschäftsführenden Team der Frauenberatung Amstetten stellt kürzlich publizierte Zahlen über die Kürzungen bei den Familienberatungsstellen richtig.

Sonja Mille Foto: Büchele
Sonja Mille Foto: Büchele

In der vergangenen Tips-Ausgabe (Tips Amstetten, KW 30) wurde von den Kürzungen berichtet, die durch die Regierung bei Familienberatungen vorgenommen wurden. Seit Beginn des Jahres steht nun auch die Frauenberatung Mostviertel vor einer schwierigen finanziellen und organisatorischen Situation.

Um auf diese prekäre Situation hinzuweisen und ein Einspringen des Landes zu fordern, wurde von den Grünen NÖ eine Pressekonferenz abgehalten. Stadtrat Dominic Hörlezeder (Grüne) hat in diesem Zusammenhang geschätzte Kürzungen von 70.000 Euro und 120 Beratungsstunden genannt, die nun durch die Frauenberatung nicht mehr geleistet werden könnten.

Sonja Mille vom geschäftsführenden Team der Frauenberatung Mostviertel korrigiert nun diese Zahlen: „Der Frauenberatung Mostviertel werden nicht 70.000 Euro gekürzt, sondern 12.590 Euro. Das entspricht 120 Frauen, Familien und Kindern, die weniger betreut werden können. Der Bund hat uns gekürzt und wir fordern für alle Familienberatungsstellen österreichweit, dass die Kürzung von einer Million Euro zurückgenommen wird.“

Die Frauenberatung Mostviertel hat auch einen offenen Brief verfasst, in dem die Rücknahme der Kürzungen gefordert wird.

http://frauenberatung.co.at/offener-brief-bundesregierung-kuerzt-geld-fuer-familienberatung-drastisch/


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