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Rotes Kreuz eröffnet in Amstetten zweite Corona-Drive-in-Station in Niederösterreich

Michaela Aichinger, 10.04.2020 12:03

AMSTETTEN. In der Bezirkshauptstadt wurde nach St. Pölten die zweite Corona-Drive-in-Station Niederösterreichs eröffnet. Ziel ist eine Entlastung der mobilen Abnahme-Teams.

Testungen erfolgen nur nach Aufforderung seitens Notruf 1450. Foto: RK NÖ/L. Hürner
  1 / 2   Testungen erfolgen nur nach Aufforderung seitens Notruf 1450. Foto: RK NÖ/L. Hürner

„Wichtig ist, dass nur jene Menschen hierherkommen, die seitens 1450 dazu aufgefordert werden“, erklären Präsident Josef Schmoll und Landesrettungskommandant Werner Kraut vom Roten Kreuz Niederösterreich. „Wer nicht angemeldet ist, kann nicht getestet werden.“

Lange Fahrtrouten werden reduziert

Die Drive-in-Stationen ergänzen die mobilen Abnahme-Teams, indem lange Fahrtrouten reduziert werden, und bringen gleichzeitig den Betroffenen Erleichterung. „Die zu testenden Personen, die noch nicht wirklich krank und generell mobil sind, werden zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Drive-in-Schalter bestellt und müssen somit nicht darauf warten, dass der Abnahme-Mitarbeiter vorbeikommt“, meint Kraut.

Testungen nur nach Aufforderung

Drive-in-Testungen werden nur an Personen durchgeführt, die dazu aufgefordert wurden. Dazu müssen sich Betroffene, die Symptome zeigen, wie gehabt an die Telefonnummer 1450 wenden. Dort wird abgeklärt, ob ein Verdacht besteht. Erst wenn diesen auch der Amtsarzt bestätigt, gibt es einen Termin für die Testung.

Abstrich durch geöffnetes Fenster

Die zu testenden Personen müssen in der Lage sein, ohne Begleitung mit einem eigenen Auto zu kommen – dabei sind nur geschlossene Personenkraftwägen zulässig. Das Fahrzeug darf nicht verlassen werden und der Abstrich wird durch das geöffnete Fenster abgenommen.

Nur wenige Minuten pro Person erforderlich

Dieses System ermöglicht es, wesentlich schneller Abstriche abzunehmen, da diese pro Person nur wenige Minuten erfordern. Die Proben werden anschließend an ein Labor geschickt, die Ergebnisse werden der Behörde mitgeteilt, die dann entsprechende Maßnahmen setzt. Für jene Personen, die keine Drive-in-Station aufsuchen können, sind weiterhin mobile Abnahme-Teams des Roten Kreuzes in allen Bezirken im Einsatz.


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