Leserbrief Amstetten: "Patienten stehen bald vor verschlossenen Türen"
Tips-Leser Norbert E. Seiger aus Wolfsbach hat der Redaktion einen Leserbrief zum Thema „Hautärzte in Amstetten“ übermittelt.

„Der einzige Hautarzt in Amstetten mit einem Kassenvertrag geht im Herbst in die verdiente Pension. Zurück bleiben Patienten, die entweder in die benachbarten Regionen ausweichen oder mit einem Wahlarzt vorliebnehmen müssen. Dieser verrechnet dem Patienten das Arzthonorar, der es dann bei seiner Kranken/Gesundheitskasse einreicht. Es wird aber nur ein Teil – nicht der gesamte Betrag – zurückerstattet. Daher gibt es viele Menschen, die sich einen Wahlarzt einfach nicht leisten können. Was ist mit diesen Menschen? Bleiben sie auf der Strecke? Müssen sie bis nach St. Pölten fahren?“
„Was wurde bisher unternommen?“
„Kommt das alles so plötzlich und überraschend? Natürlich nicht! Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer und seine Stadträtin für Gesundheit wissen bereits seit langem Bescheid. Was wurde in dieser brennenden Angelegenheit bisher unternommen? Und wie laufen in der Gesundheitskasse die Bemühungen, einen Nachfolger für den scheidenden Dermatologen zu finden? Ist man der Meinung, dass mit einem Wahlarzt die Versorgung ohnehin gesichert ist? Mir ist dieses Thema nicht egal. Daher entstehen bereits Aktivitäten – alle von Patienten getragen, die eine ordentliche Gesundheitsversorgung verlangen. Mein Aufruf an alle betroffenen Personen: Schließt euch uns an, unterstützt diese Initiative!“


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