Amstettner Ärzte absolvierten Simulationstraining für Kindernotfälle
AMSTETTEN. Um für Notfallsituationen in der Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde gerüstet zu sein, werden Mitarbeiter des Landesklinikums Amstetten per Simulationstraining geschult.

Das Ärzte- und Pflegepersonal der Kinder- und Jugendheilkunde des Landesklinikums Amstetten sowie das Anästhesieteam haben ein Notfallsimulationstraining durch das SIM-Team erhalten. Trainiert wurde an einer Simulationspuppe. Den Teilnehmenden soll die Unsicherheit vor Notfallsituationen bei Kindern genommen werden.
Wiederbelebungspuppe
Der Simulator ist eine Wiederbelebungspuppe, die eine Vielzahl von Lebensfunktionen aufweist. Die Puppe kann sich beispielsweise bewegen, schreien, das Gesicht kann sich verfärben. Ebenso werden Organfunktionen wiedergegeben. Per Computer werden realitätsnahe Notfallsituationen wie Herzrhythmusstörungen oder Atembeschwerden hervorgerufen.
Die Trainierenden müssen innerhalb kürzester Zeit richtig reagieren, wie zum Beispiel den Defibrillator anhängen, beatmen, Infusion legen oder Medikamente verabreichen. Der Trainingsablauf wird nach dem Training evaluiert.
„Sehr effektive Fortbildung“
Die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Tina Auer, Organisatorin dieser Schulung und Bereichsleiterin der Kinder und Jugendheilkunde, betont: „Das Training von Akutsituationen an einem Kleinkindsimulator ist eine sehr effektive Fortbildung. Interdisziplinäre Abläufe werden abgestimmt und die medizinischen Fähigkeiten und Fertigkeiten vertieft. Kommunikation ist im Ernstfall extrem wichtig, denn ein jeder im Team trägt zur erfolgreichen Bewältigung einer Notfallsituation bei.“


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