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NÖ. Der Weltwassertag am 22. März soll alljährlich darauf aufmerksam machen, dass Wasser zu den wichtigsten Grundlagen des Lebens auf der Erde zählt. Wassersparende Maßnahmen sind von großer Bedeutung. Durch smartes Wassermanagement und klimafittes, nachhaltiges Gärtnern nach den „Natur im Garten“ Kernkriterien – ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf – kann man sorgsam mit der wertvollsten unserer Ressourcen umgehen. 

Wasser sammeln in Regentonnen (Foto: "Natur im Garten"/M. Benes-Oeller)
Wasser sammeln in Regentonnen (Foto: "Natur im Garten"/M. Benes-Oeller)

Begrünungsoffensive statt Schotterwüste, standortgemäße Bepflanzung, die Bevorzugung heimischer Pflanzen, „richtiges Gießen“, regelmäßiges Hacken und das Einbringen von Kompost, Mulchen, Kräuterrasen statt Zierrasen, versickerungsfähige Wegebeläge, das Sammeln von Regenwasser in Zisternen oder Regentonnen sowie die Nutzung durchdachter, bedarfsorientiert gesteuerter Bewässerungssysteme – es gibt zahlreiche Methoden, um Wasser im Garten zu sparen und zu speichern.

Innovative Möglichkeiten

Zudem schreiten die Beforschung und Entwicklung innovativer Möglichkeiten im Hinblick auf nachhaltige, wasserspeichernde Materialien und Systeme voran. So gibt es bereits Streugut aus 100 Prozent Cellulose zum Untermischen in die Erde oder in Form eines Netzes zum Einhüllen des Wurzelballens bei Neupflanzungen.

Dieses Material speichert Wasser und gibt es bei Trockenheit wieder vollständig an die Umgebung ab. Dadurch gelangt das Wasser zielgenau in Wurzelnähe, wo es von den Pflanzen gebraucht wird.

Alternativ bietet der Markt auch wasserabsorbierende Hydrogele aus 100 Prozent Holz, die eine hohe Wasserspeicherfähigkeit aufweisen und so zu einer Wasserersparnis von bis zu 40 Prozent beitragen können.

Derartige Innovationen, die frei von Plastik oder chemisch-synthetischen Düngern sind und die „Natur im Garten“ Kriterien erfüllen, wurden mit dem „Natur im Garten“ Gütesiegel ausgezeichnet.


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