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AMSTETTEN. Nach fast einem Jahr Koalitionsregierung von SPÖ und Grünen in Amstetten zog der ÖVP-Vizebürgermeister Dieter Funke seine Bilanz.

(V. l.) ÖVP-Stadtparteiobmann Andreas Gruber und Vizebürgermeister Dieter Funke Foto: Leeb
(V. l.) ÖVP-Stadtparteiobmann Andreas Gruber und Vizebürgermeister Dieter Funke Foto: Leeb

Vizebürgermeister Dieter Funke und ÖVP-Stadtparteiobmann Andreas Gruber luden zur Pressekonferenz, um ein Resümee von einem Jahr rot-grüner Stadtregierung zu ziehen. „Bei den Wahlen vor einem Jahr hat die SPÖ ihre Absolute verloren und sich mit viel Steuergeld die Grünen und damit wieder die Absolute zurückgekauft“, so die provokante Formulierung des Vizebürgermeisters. Persönlich hege er keinen Groll, aber es gäbe einen wesentlichen Unterschied in den politischen Ansichten. Im Unterschied zum Vorgehen des Altbürgermeisters Herbert Katzengruber, der bei schwierigen Fragen immer die Fraktionsob­leute zur Darlegung der Probleme geladen hatte, vermisst Funke dieses Vorgehen unter der jetzigen Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ). Viele Dinge würden nur zur Kenntnis gebracht.

Den Grünen wirft er vor, sich um einen hohen Preis politisch kaufen gelassen zu haben. Andreas Gruber bezeichnet Gerhard Haag, den Fraktionsführer der Grünen Amstetten, als „politisches Chamäleon“, weil Haag von der ÖVP zu den Grünen gewechselt hat.

Wichtige Punkte für die ÖVP-Fraktion sind eine Aufstockung der Stadtpolizei und eine Stunde gratis parken. Die Vorschläge sind schon mehrmals gemacht worden, aber „man will nicht“, so Funke und wähnt die Gewerbetreibenden der Stadt hinter sich. Zudem fordert Funke eine Infrastrukturoffensive für die Stadt. Nicht nur die Anbindung an das Internet, sondern auch eine leistungsstarke Stromversorgung und die Schaffung von Parkplätzen sieht Funke als Hausaufgaben für die Zukunft Amstettens.


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