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MOSTVIERTEL. Die ÖBB führt nächtliche Schleifarbeiten von 7. bis 11. März 2019 zwischen Pöchlarn und St. Peter durch. Dadurch soll weniger Bahnlärm, ein ruhigeres Fahrverhalten der Züge und eine längere Lebensdauer der Schienen erreicht werden.

Von 7. bis 11. März 2019 werden zwischen Pöchlarn und St.Peter/Au die Schienen auf der Westbahnstrecke geschliffen. Foto: ÖBB/Knaus

Der rund 70 Meter lange Schienenschleifzug ist von 7. bis 11. März auf der Weststrecke zwischen Pöchlarn und St. Peter in der Au unterwegs, um den Schienen ein neues, ideales Profil zu verleihen. Das Schleifen bringt sowohl für Anrainer als auch für ÖBB-Kunden Vorteile.

Der Lärmpegel entlang der Bahnstrecken wird durch das Glätten der Schienen reduziert und in den Waggons wird das Reisen dadurch noch ruhiger und angenehmer. Für die ÖBB bringt das Schienenschleifen auch wirtschaftliche Vorteile, denn die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Schienen wird um ein Vielfaches verlängert.

Drei Kilometer in einer Nacht

Auf der Schienenoberfläche bilden sich durch das Befahren von Zügen kleine Schlupfwellen oder Verdrückungen des Schienenkopfes. Diese feinen Unebenheiten sind eine Lärmquelle, die zudem Fahrzeuge und Schienenoberbau durch Vibration belasten. Durch die 24 Schleifmotoren, welche sich an Bord des Zuges befinden, erhalten Schienen und Weichen wieder ihr ideales Profil. Es werden rund 0,3 - 1 Millimeter abgeschliffen.

In einer Nacht schafft der Schienenschleifzug etwas mehr als drei Kilometer. Die Streckenabschnitte werden bereits im Vorfeld mit einem speziellen Messzug ausgewählt. Dieses High-Tech Gerät zeigt den Fachexperten genau, wo der Schleifzug zum Einsatz kommen soll.

Für die Sicherheit gegen Böschungsbrände ist der Schienenschleifzug mit einer Löscheinrichtung ausgerüstet.

Verständnis für Lärmentwicklung wird erbeten

Der Einsatz des Schienenschleifzuges ist minutiös geplant. Die Arbeiten finden aufgrund des dichten Bahnverkehres und um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen in der Nacht statt. Die ÖBB sind bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass Lärmentwicklungen nicht gänzlich vermieden werden können.


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