Umfangreiche Gleisarbeiten der ÖBB in den nächsten Monaten im Mostviertel
MOSTVIERTEL. Die ÖBB führt Erhaltungsarbeiten an der Weststrecke von März bis Ende Mai durch. Die Nachtarbeiten verursachen aber keine Behinderungen im Zugverkehr.

Die Fahrgäste sicher und rasch an ihr Ziel zu bringen, ist das primäre Ziel der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Dafür sind sowohl die Leistungsfähigkeit und als auch die Sicherheit von Eisenbahnanlagen im ÖBB-Netz wichtigste Grundvoraussetzungen.
Zur Erhaltung der Betriebsqualität werden im Mostviertel Instandhaltungsarbeiten auf der Weststrecke durchgeführt, die etwa drei Monate in Anspruch nehmen werden. Die intensivste Phase läuft von Anfang April bis Ende Mai, in der Arbeiter und Maschinen zwischen Melk und Pöchlarn im Einsatz sind.
Davor stehen bereits im März Einsätze im Abschnitt Pöchlarn – Ybbs (19.-22. März) sowie in den Bahnhöfen Loosdorf (19.-21. März) und Prinzersdorf (22./23. März) auf dem Programm, begonnen wird von 6. bis 8. März im Bahnhof Mauer-Öhling.
Die ÖBB ersuchen um Verständnis, dass es zu einem Anstieg des Geräuschpegels kommen kann. Für den Zugverkehr sind durch die Maßnahmen keine Behinderungen zu erwarten, da die Arbeiten in der Nacht stattfinden werden.
Maßnahmen sichern Qualität der Schieneninfrastruktur
Die Maßnahmen an der Schieneninfrastruktur finden statt, damit die erforderliche, sichere Gleislage und Funktionalität gegeben und in weiterer Folge ein sicherer und pünktlicher Zugbetrieb gewährleistet bleiben. Die Hauptarbeit ist dabei die Erhaltungsstopfung im Gleis und in den Weichen – das heißt, Weichenstopfen und Gleisstopfen mit einer Gleisstopfmaschine. Diese hebt das Gleis (Schienen und Schwellen) auf, verdichtet den Schotter darunter und planiert und profiliert den Gleisschotter. Im Anschluss wird das Gleis von der Maschine wieder millimetergenau vermessen aufgesetzt. Um einen möglichst raschen Bauablauf sicherzustellen und um den Zugverkehr für die Fahrgäste tagsüber aufrechtzuerhalten, finden die Arbeiten in der Nacht statt.
ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung
Die ÖBB sind bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen und Warnsignale nicht vermieden werden können. Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, ist es notwendig und sinnvoll auch in der Nacht zu arbeiten. Durch die Maßnahmen wird die Qualität der Schieneninfrastruktur gewährleistet. Über die Arbeiten wurde seitens der ÖBB auch eine Anrainerinfo versendet.


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