SPÖ Amstetten: Ruf nach Gemeinde-Sozialfonds
AMSTETTEN. Die Corona-Krise stellt für Menschen auch finanziell eine große Belastung dar. Ein Sozialfond der Stadtgemeinde könnte laut SPÖ in Härtefällen für rasche Hilfe sorgen.

Schon jetzt zeigt sich in Amstetten, dass die Corona-Krise auch gravierende wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Folgen hat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit in der Bezirkshauptstadt um 86,5 Prozent und erreicht nun den höchsten Wert seit 1945. Auch für viele Unternehmer und Lokalbetreiber zeigen sich bereits die Ausmaße der Krise.
„Rasche und unbürokratische Hilfe“
„Diesen Menschen gilt es jetzt von Seiten der Gemeinde unbürokratisch und rasch zu helfen, um die Überbrückung der Krise zu erleichtern. Die überparteiliche Aktion „Amstetten hilft – ICH bin dabei“ ist dafür ein erster Schritt in die richtige Richtung, kann die finanzielle Belastung für alle Menschen aber nicht abfedern“, so SPÖ-Vizebürgermeister und Stadtparteivorsitzender Gerhard Riegler.
SPÖ: gemeindeeigener Sozialfonds
Um den Betroffenen rasch Unterstützung zukommen lassen zu können, setzt sich die SPÖ für einen gemeindeeigenen Sozialfonds ein. Gemeinderätin Birgit Kern erklärt: „Neben der Gesundheit der Menschen dürfen soziale Aspekte, besonders in Zeiten der Krise, nicht in den Hintergrund rücken. Deshalb muss auch die Stadtgemeinde entsprechende finanzielle Mittel für einen Sozialfonds zur Verfügung stellen, um in Not geratenen Amstettnern rasch, unbürokratisch und überparteilich zu helfen.“
Sozialfonds bei dringendem Bedarf
Der Sozialfonds soll dort Unterstützung gewähren, wo trotz Ausschöpfung anderer öffentlicher Unterstützungs- und Wohlfahrtsleistungen dringender Bedarf besteht. Vizebürgermeister Stadtparteivorsitzender Riegler: „Mit diesem Fonds können wir den Menschen, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage gekommen sind, unter die Arme greifen. Diese Menschen brauchen besonders jetzt unsere Unterstützung und Solidarität. Für uns als SPÖ ist klar, dass wir die Menschen mit ihren Sorgen nicht alleine lassen dürfen.“


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