"Quartier A": Wirtschaftsraum Amstetten GmbH kauft Gründe rund um Bahnhof
AMSTETTEN. Die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA) hat die 73.000 Quadratmeter großen „ÖBB-Gründe“ angekauft. Der Kaufpreis beträgt rund elf Millionen Euro.

Die Vertragsunterzeichnung für den Grundstücksankauf fand am 16. Dezember statt. „Angekauft werden rund 73.000 Quadratmeter rund um das Bahnhofsareal im Herzen der Stadt Amstetten. Der Kaufpreis beträgt rund elf Millionen Euro und wird von der Stadtgemeinde Amstetten sowie den 13 Umlandgemeinden der WRA getragen“, beschreibt Bürgermeister und WRA-Geschäftsführer Christian Haberhauer den Ablauf.
Nutzungen
Das Areal rund um den Bahnhof wurde in den vergangenen Jahren von Seiten der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH entwickelt. Im Masterplan für das „Quartier A“ finden sich Nutzungsformen sowohl im Bereich der betrieblichen Nutzung als auch im Bereich Wohnen und Dienstleistung. Auch die Bereiche Forschung, innovative Bildung und Initiativen wie der „Makerspace“ finden sich hier wieder.
Leben entlang der Weststrecke
„Eine Ansiedlung von Familien und Unternehmen auf unseren Liegenschaften beim Bahnhof ergibt die Chance, dass die Weststrecke in das Leben dieser Menschen einbezogen wird. Kurze fußläufige Wege ins Stadtzentrum oder Ein- und Auspendeln mit der umweltfreundlichen Bahn sind nachhaltige Aspekte, die nunmehr möglich sein werden“, so Silvia Angelo, Mitglied des Vorstands ÖBB-Infrastruktur AG.
„Wirtschafts-Power-Raum“
„Mit diesem Kauf kann die Jahrhundertchance für die Entwicklung der Region und der Stadt Amstetten wahrgenommen werden. Mit der Anbindung dieses Areals erschließen wir einen Wirtschafts-Power-Raum“, freut sich Bürgermeister und WRA-Geschäftsführer Christian Haberhauer und führt weiter aus: „Somit können wir den Masterplan weiterverfolgen und schrittweise mit der Umsetzung beginnen. Mit der Realisierung der ersten Projekte und sobald der erste Arbeitsplatz geschaffen wurde, beginnen die Einkünfte für die Mitgliedsgemeinden zu fließen.“
Masterplan für gesamte Region
Amtskollege und zweiter Geschäftsführer Bürgermeister Johannes Pressl ergänzt: „Gleichzeitig werden alle Mitgliedsgemeinden gemeinsam einen Masterplan für die gesamte Region erarbeiten. Voll motiviert gehen wir gemeinsam ans Werk für die Region.“


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