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BEZIRK AMSTETTEN. Für ihre Bestrebungen, ihren Mitarbeitern ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, erhielten 546 Unternehmen in Österreich ein Gütesiegel der Österreichischen Gesundheitskasse. In Niederösterreich nahmen 194 Betriebe für ihre mehr als 22.000 Mitarbeiter die Auszeichnung entgegen - darunter zwölf Unternehmen aus dem Bezirk Amstetten.

. (Foto: Österreichische Gesundheitskasse/APA-Fotoservice/Hörmandinger)
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Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) gilt als eines der erfolgreichsten Gesundheitsprogramme der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Die prämierten Unternehmen dürfen das BGFGütesiegel nun bis 2026 als sichtbares Zeichen ihres erfolgreichen Einsatzes für betriebliche Gesundheitsförderung tragen. Besonders erfreulich: 37 Betriebe mehr als im Vorjahr haben dieseHürde geschafft und tragen damit wesentlich zur Gesundheit ihrer Belegschaft bei.

Im Bezirk Amstetten dürfen sich folgende Betriebe über ein Gütesiegel freuen: Otmar Weise GmbH, voestalpine Precision Strip GmbH, M. Swarovski Gesellschaft m.b.H., Maschinenring Region Amstetten, Transjob – Verein für Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiativen, Ziviltechnikerbüro Wolfslehner KG, Wögerer Transport GmbH, Duomet GmbH, unida services, Eplan GmbH, GIS Aqua Austria GmbH und M4TV GmbH.

Bundesminister Rauch: „Unternehmen leiten wichtigen Beitrag“

Johannes Rauch, Bundesminister für Gesundheit, Soziales, Pflege und Konsumentenschutz (Grüne), hält in einer Videobotschaft fest: „Als Gesundheitsminister ist es mir ein zentrales Anliegen, dass die Menschen in Österreich lange in Gesundheit leben. Hier spielen Prävention und gesundheitsfördernde Maßnahmen eine zentrale Rolle. Unternehmen, die das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter ernst nehmen und mit gezielten Maßnahmen fördern, leisten hier einen wichtigen Beitrag. Die mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Betriebe haben bewiesen, dass sie nachhaltig in den Erhalt der Gesundheit ihrer Belegschaft investieren und so ein positives Arbeitsklima schaffen.“

„Für die ausgezeichneten Unternehmen ist Gesundheitsförderung nicht nur ein Schlagwort, sondern der gemeinsame Nenner. All diese Betriebe haben die Bedeutung eines gesundheitsförderlichen Arbeitsumfelds erkannt und die Maßnahmen nachhaltig im Unternehmensalltag verankert“, bekräftigt ÖGK-Obmann Matthias Krenn. „Denn gesund zu bleiben hilft allen Beteiligten.“

ÖGK Obmann- Stv. Andreas Huss ergänzt: „Am Arbeitsplatz erreichen wir die Generaldirektorin genauso wie den Hilfsarbeiter. Wir können psychische Belastungen ebenso identifizieren und reduzieren wie körperliche. Die Gesundheitsförderung im Betrieb ist daher niederschwellig für alle Menschen im Berufsleben organisiert und zur Bekämpfung aller Belastungssituationen konzipiert. Zusätzlich werden gesundheitsförderliche Ressourcen, also positive Gesundheitsfaktoren wie z.B. ein gutes Betriebsklima, gefördert und verstärkt.“

Erfolgsprogramm mit Langzeitwirkung

Das Gütesiegel wird vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung vergeben, das bereits seit 24 Jahren besteht. Der Erfolg wird durch ständig steigende Zahlen belegt, sowohl bei neuen Betrieben als auch jenen, die BGF bereits jahrelang nachhaltig umsetzen.

Immer mehr Unternehmen wollen ihrer Belegschaft ein gesundes Umfeld bieten. Mittlerweile werden dadurch 689.640 Mitarbeiter in Betrieben verschiedenster Größen und Branchen in Österreich erreicht.

Die Vorsitzenden des Landesstellenausschusses der ÖGK in Niederösterreich, Norbert Fidler und Robert Leitner, betonen: „Betriebliche Gesundheitsförderung ist zweifelsohne ein Erfolgsmodell, das aktueller ist denn je. Es wirkt sich positiv auf das Betriebsklima und Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter sowie der Führungskräfte aus. Krankenstände und Fluktuation sinken, die Arbeitsmotivation und Produktivität steigt – kurzum: eine Win-Win-Situation.“

Das freut auch Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ): „Heuer kommen wieder all jene Betriebe vor den Vorhang, die in punkto Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung Vorreiter und Vorbilder sind. Und erfreulicherweise werden das immer mehr. Ich gratuliere jedem Unternehmen, das einen Beitrag zu einer gesünderen Arbeitswelt leistet. Denn eine zufriedene und motivierte Belegschaft ist nicht nur ein Gewinn für den Betrieb, sondern für die gesamte solidarische Gesellschaft.“

Gütesiegel garantiert Nachhaltigkeit

Alle Betriebe, die eine gesunde Unternehmenskultur leben und die Qualitätskriterien für betriebliche Gesundheitsförderung erfüllen, können ein BGF-Gütesiegel beantragen. Dieses wird auf jeweils drei Jahre vergeben.

Die ÖGK unterstützt Unternehmen aller Größen mit verschiedensten Leistungen auf dem Weg zur Zertifizierung und hilft auch langfristig bei der Implementierung von BGF in den Unternehmensalltag.

Die Teilnahme am Programm der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist kostenlos und freiwillig.

Interessierte finden auf der Website unter www.gesundheitskasse.at/bgf nähere Informationen oder können sich direkt beim BGF-Team unter bgf@oegk.at melden.

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