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EU-Wahl: So hat der Bezirk Amstetten gewählt

Michaela Aichinger, 10.06.2024 10:00

BEZIRK AMSTETTEN. Die EU-Wahl ist geschlagen. Erstmals bei einem bundesweiten Wahlgang liegt die FPÖ in Österreich auf Platz eins. Auch im Bezirk Amstetten konnte die Partei 10,61 Prozent dazugewinnen. Mit 27,98 Prozent liegt die FPÖ somit auf Platz 2 hinter der ÖVP (30,85 Prozent/ -12,09 Prozent)) und vor der SPÖ (20,71/ -1,37 Prozent).

EU-Wahl 2024 (Foto: 12ee12/stock.adobe.com)
EU-Wahl 2024 (Foto: 12ee12/stock.adobe.com)

Platz 4 erreichten im Bezirk Amstetten die Grünen mit 7,70 Prozent (-1,90 Prozent), gefolgt von den Neos mit 7,29 Prozent (+0,61 Prozent), DNA mit 3,44 Prozent (+3,44 Prozent) und der KPÖ mit 2,04 Prozent (+1,48 Prozent).

Wahlberechtigt waren im Bezirk Amstetten 90.901 Bürger, die Wahlbeteiligung lag bei 64,93 Prozent. 2019 waren es noch 68,72 Prozent. Somit wurden in diesem Jahr 59.019 Stimmen abgegeben, davon 1.491 ungültige Stimmen.

In folgenden Gemeinden liegt die FPÖ auf Platz 1: Amstetten, Behamberg und Haidershofen. Die SPÖ erreichte in Ennsdorf, Ernsthofen, Kematen an der Ybbs, Sonntagberg, St. Pantaleon-Erla und St. Valentin den ersten Platz. In allen anderen Gemeinden liegt die ÖVP auf Platz 1.

Bezirkshauptstadt: FPÖ als Wahlsieger

In Amstetten erreichte die FPÖ mit 29,98 Prozent (+8,76 Prozent) Platz 1, gefolgt von der SPÖ mit 25,54 Prozent (−2,04 Prozent) und der ÖVP mit 22,51 Prozent (−9,66  Prozent). Platz 4 geht an die Neos mit 8,75 Prozent (+1,51 Prozent), gefolgt von den Grünen mit 7,99 Prozent (-2,25 Prozent), DNA mit 2,77 Prozent (+2,77 Prozent) und der KPÖ mit 2,47 Prozent (+1,85 Prozent).

Aktuell liegen noch keine Briefwahl-Ergebnisse für den Bezirk Amstetten vor.

ÖVP-Bezirksparteiobmann Andreas Hanger: „Gibt nichts zu beschönigen“

Auch wenn wir im Bezirk Amstetten mit 30,90 Prozent den ersten Platz erreicht haben, gibt es nichts zu beschönigen. Unser Bundeskanzler und Bundesparteiobmann Karl Nehammer hat auch schon sehr klar die Marschrichtung vorgegeben: Wir müssen den Menschen klar machen, dass wir die emotionalen Themen wie illegale Migration oder die Überregulierung aufgreifen und in konkrete Politik gießen. Und das Ergebnis auf Bundesebene zeigt uns, dass wir alle Chancen haben“.

Jedenfalls gelte auch ein alter politischer Grundsatz wie selten zuvor: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Hanger: „Und wir müssen den Blick nach vorne richten und die vor uns liegenden Herausforderungen annehmen. Seit dem heutigen Wahl-Ergebnis ist endgültig klar: Das Match um die Kanzlerschaft in Österreich heißt Nehammer-Kickl. Der Zweikampf um den ersten Platz bei der Nationalratswahl und darum, wer Österreich in die Zukunft führen soll, ist eröffnet.“


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