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AMSTETTEN. Bereits zum zweiten Mal wurde für Kinder aus der Ukraine ein Ferienlager in Amstetten organisiert. Ziel ist es, ihnen eine unbeschwerte Woche abseits von Krieg und Zerstörung zu ermöglichen. Organisiert wird dies durch die Zusammenarbeit der Caritas der griechisch-katholischen Diözese Mukatschewo, das Ehepaar Michael und Kamila Wagner, die Amstettner VP-Gemeinderätinnen Helga Seibezeder und Michaela Pfaffeneder sowie VP-Vizebürgermeister Markus Brandstetter.

Auf dem Bauernhof der Familie Pfaffeneder (Foto: Privat)
  1 / 2   Auf dem Bauernhof der Familie Pfaffeneder (Foto: Privat)

Unterstützung fand das Organisationsteam bei der Pfarre Herz-Jesu mit dem Don Bosco Heim und den Franziskanerinnen um Schwester Cornelia. Diese stellten das Quartier zur Verfügung.

Die Kinder, die von einer ukrainischen Psychologin begleitet wurden, erlebten eine abwechslungsreiche Woche in Amstetten. So standen ein Besuch des Stadtbades, eine von Peter Seibezeder organisierte Wanderung durch die Erlaufschlucht und ein Tag am Bauernhof am Programm.

Für die meisten Kinder war es die erste Reise ins Ausland.

Zum Abschluss gab es eine weitere Überraschung für die Kindergruppe. Die Kindertanzgruppe „Viserunky“ und deren Choreografinnen kamen extra aus Linz vorbei und begeisterten mit ukrainischen Tänzen die Gruppe zum Abschied.

Brandstetter: „War für uns eine Freude, den Kindern eine Woche voll Frieden, Spiel und Spaß zu schenken“

„Etwas Besonderes ist es, wenn die Kinder sich öffnen und von sich erzählen. Es sind dies Kinder wie überall auf der Welt, die voll Neugierde und Energie Neues kennen lernen möchten. Für uns war es eine Freude, ihnen eine Woche voll Frieden, Spiel und Spaß zu schenken und wir sagen als Organisationsteam allen Unterstützern herzlichen Dank für die Hilfe“, bedankt sich stellvertretend Vizebürgermeister Brandstetter.

Finanziert wurde die Ferienwoche durch Eigenmittel des Organisationsteams und Partner wie Interspar Amstetten. Hier wurden durch Interspar-Geschäftsführerin Irmi Höller Lebensmittel für das Frühstück und die Jause zur Verfügung gestellt.

Auch für 2025 ist wieder ein Jugendlager angedacht, um Kindern eine Auszeit von Krieg und Not zu ermöglichen.


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05.09.2024 20:11

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