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AMSTETTEN. Einige NÖ Gemeinden wurden für ihr Engagement in Sachen Radfreundlichkeit ausgezeichnet, darunter auch Amstetten.

(V. l.) LAbg. Martin Antauer, Georg Riegler-Köttritsch (Amstetten), Susanna Hauptmann (Radland) und Ernst Kloboucnik (ÖAMTC) (Foto: Michael Kofler)

„Wiener Neudorf kristallisierte sich hier als radfreundlichste Gemeinde Niederösterreichs heraus und wurde zum Landessieger 2024 gekürt“, so Verkehrslandesrat Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ). St. Pölten, Amstetten, Horn und Hollabrunn erhielten die Titel der Regionssieger. Die Stadtgemeinde Mödling wurde als „Aufsteiger des Jahres“ geehrt.

Die vier Regionssieger wurden mit Pokalen ausgezeichnet und erhalten einen E-Bikekurs des ÖAMTC. Amstetten erhielt drei Sterne und verteidigte den Regionssieg von 2022.

Befragung mit einheitlichem Punktesystem

Die Radfreundlichkeit der teilnehmenden Städte und Gemeinden wurde im Rahmen einer Befragung nach einheitlichem Punktesystem bewertet, das Aspekte wie Infrastruktur, Planung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit berücksichtigte.

Die Zertifikate und Pokale wurden von FPÖ-Landtagsabgeordnetem Martin Antauer in Vertretung von Landeshauptrau-Stellvertreter Udo Landbauer und Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich überreicht.

Susanna Hauptmann: „Engagement der Städte und Gemeinden hat sich deutlich verstärkt“

„In den letzten zwei Jahren hat sich das Engagement unserer Städte und Gemeinden für den Radverkehr deutlich verstärkt,“ erklärt Hauptmann und meint weiter: „Die teilnehmenden Städte haben nicht nur über 50 Kilometer an neuen Radwegen errichtet, sondern auch rund 16 Kilometer Einbahnen für den Radverkehr geöffnet, 13 Kilometer neue Fahrradstraßen umgesetzt und sechs Kilometer Begegnungszonen geschaffen. Darüber hinaus wurden rund 2.000 zusätzliche Radabstellplätze eingerichtet. Neben dem gezielten Ausbau der Radinfrastruktur wird in Niederösterreich auch ein besonderer Schwerpunkt auf die Bewusstseinsbildung zur Förderung der aktiven Mobilität gelegt, was maßgeblich zur positiven Entwicklung beiträgt.“

Die nächste Zertifizierungsrunde ist für 2026 geplant. Weitere Informationen zur Zertifizierung und zur Auszeichnungsfeier auf www.radhauptstadt.at

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