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AMSTETTEN. Die Stadt Amstetten informierte als „Raus aus dem Öl und Gas“-Gemeinde gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu) und der Energieberatung NÖ am Amstettner Bauernmarkt über Förderungen und Alternativen.

(V. l.) Lukas Hemetsberger (Energieberatung NÖ), Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder, Bürgermeister Christian Haberhauer, Christa Ruspeckhofer (eNu), Vizebürgermeister Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder und Bernhard Sandler (eNu) (Foto: Stadt Amstetten)

„Der Ausstieg aus Ölheizungen ist bei unseren Gemeindegebäuden bereits erfolgt. Um den Amstettnern den Heizungsumstieg oder die Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energie finanziell zu erleichtern, stellt die Stadt zusätzliche Förderungen zur Verfügung“, erläutert Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP).

Geförderte Alternativen zu herkömmlichen Heizsystemen

“Da die herkömmlichen Heizsysteme auf lange Sicht sehr teuer und umweltschädlich sind, informieren wir gerne alle Interessierten über geförderte Alternativen wie den Anschluss an die Fernwärme und den Heizkesseltausch, die Errichtung von thermischen Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen sowie Batteriespeichern in Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen und Regenwasserspeichern, die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und gasbetriebenen Fahrzeugen oder die Dämmung der obersten Geschossdecken“, so Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder (Grüne).

„Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, dass wir konsequent am Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme arbeiten. Gemeinsam mit der eNu und Energiebratung NÖ unterstützt die Stadt Amstetten die Initiative des Landes Niederösterreich mit Informationsveranstaltungen wie dieser hier am Amstettner Bauernmarkt“, führt Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder (ÖVP) aus.

Förderung läuft bis 31. Dezember 2025

Die Förderung „Raus aus Öl und Gas“ läuft bis 31.12.2025. Die Bundesförderung kann bis zu 75 Prozent beziehungsweise abhängig vom neuen nachhaltigen installierten Heizungssystem zwischen 15 und 23.000 Euro betragen.

„Die Energie- und Umweltagentur berät durch die Energieberatung umfangreich zum Heizkesseltausch. Für den Erhalt dieser Förderung ist entweder ein kostenloses Energieberatungsprotokoll der Energieberatung Niederösterreich oder ein Energieausweis, der nicht älter als zehn Jahre ist, erforderlich“, so Bernhard Sandler von der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.

Nähere Informationen zu den zusätzlichen Gemeindeförderungen unter www.amstetten.at sowie allgemein zum Heizungstausch oder Sanierung unter www.energie-noe.at.


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