19 Jugend-Partnergemeinden im Bezirk Amstetten ausgezeichnet
MOSTVIERTEL. Jugendlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) hat die NÖ Jugend-Partnergemeinden 2025 bis 2027 ausgezeichnet. 285 Gemeinden in Niederösterreich – und damit rund jede zweite – stehen im Zeichen aktiver Jugendpartnerschaft.

Im Bezirk Amstetten wurden folgende Gemeinden prämiert: Allhartsberg, Amstetten, Ardagger, Aschbach-Markt, Biberbach, Ennsdorf, Ernsthofen, Haag, Hollenstein an der Ybbs, Kematen an der Ybbs, Neuhofen an der Ybbs, Neustadtl an der Donau, Oed-Öhling, St. Peter in der Au, Viehdorf, Waidhofen an der Ybbs, Weistrach, Winklarn und Wolfsbach.
Besonders eindrucksvoll sind die Steigerungen einzelner Angebote seit 2022. Alle Jugend-Partnergemeinden in Niederösterreich haben Treffpunkte im öffentlichen Raum eingerichtet und berichten regelmäßig über ihre Jugendarbeit.
99 Prozent der Gemeinden unterstützen in Problemsituationen durch Infoveranstaltungen, Beratungsstellen, Ansprechpersonen oder Elterninformationen. In 98 Prozent der Gemeinden gibt es zudem Sport- und Bewegungsangebote außerhalb der Schule – etwa in Vereinen, auf offenen Sportanlagen oder in Kursen.
Qualitätszeichen für eine Jugendarbeit mit hoher inhaltlicher Breite
Die Zertifizierung als Jugend-Partnergemeinde gilt als Qualitätszeichen für eine Jugendarbeit mit hoher inhaltlicher Breite. Die Kriterien reichen von aktiver Mitbestimmung junger Menschen über Raumangebote bis zu Jobinitiativen, persönlichen Zukunftsperspektiven und Freizeitangeboten.
Das Spektrum umfasst Jugend-Fun-Courts, Jugendtreffs, Projekte der politischen Bildung oder Gesundheitsförderung. Die Zertifizierung ist für den Zeitraum 2025 bis 2027 gültig und wurde im Rahmen einer Festveranstaltung am Freitag, 26. September 2025, in der Messe Wieselburg verliehen. Dort präsentierten sich auch Jugendverbände aus Niederösterreich beim NÖ Jugendforum.
Jugendarbeit als „nachhaltige Investition“
Der Präsident des Niederösterreichischen und Österreichischen Gemeindebundes, Johannes Pressl (ÖVP), betont: „Mit der Aktion Jugend-Partnergemeinde ist gewährleistet, dass Jugendarbeit keine einmalige, sondern eine nachhaltige Investition in die Zukunft einer Gemeinde ist. Darüber hinaus ist die Zertifizierung ein starkes Zeichen der Jugendpolitik des Landes, das als einziges Bundesland Jugendgemeinderäte in allen 573 Gemeinden gesetzlich verankert hat.“
Auch Wolfgang Kocevar, SPÖ-Abgeordneter zum Nationalrat und Vizepräsident des NÖ Gemeindevertreterverbands, hebt die Bedeutung hervor: „Die Auszeichnung animiert Gemeinden, egal welcher Größe, zu einer zielgerichteten Jugendpolitik. Sie ermöglicht nicht nur Mitbestimmung und sinnvolle Freizeitgestaltung, sondern kann auch Abwanderung verhindern.“
„Starke Partner“
Teschl-Hofmeister unterstreicht den gemeinsamen Einsatz: „Ein Dank gebührt auch den Bürgermeistern für ihr Engagement. Mit dem NÖ Gemeindebund, dem NÖ Gemeindevertreterverband und unseren 36 Jugendverbänden haben wir starke Partner für die jungen Menschen in den Gemeinden.“
Die Landesrätin kündigte zudem an, künftig verstärkt EU-Gelder für kommunale Jugendprojekte nutzen zu wollen: „Wir konnten unsere Jugendförderungen aus Brüssel in den vergangenen zehn Jahren fast verzehnfachen. Ich sehe gute Möglichkeiten, künftig noch mehr Erasmus+-Projektmittel nach Niederösterreich zu holen. Die Jugend:info NÖ unterstützt dabei als Regionalstelle.“


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