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ANDORF. Aus der Ferne könnte man glauben, es sei ein ganz normales Fußballspiel. Junge Menschen, die sich auf dem Fußballfeld um den Ball matchen. Doch im Andorfer Stadion stand dieses Mal nicht das runde Leder im Mittelpunkt.

Insgesamt spielten acht Teams in Andorf um den Pokal.
  1 / 3   Insgesamt spielten acht Teams in Andorf um den Pokal.

Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die derzeit in den Flüchtlingsheimen Sigharting, Wernstein, Schärding und Gallspach untergebracht sind, waren gemeinsam mit 20 Österreichern Teil des interkulturellen Fußballturniers in Andorf. Den Sieg holte die Mannschaft aus dem Flüchtlingshaus Gallspach, doch der Pokal war nur zweitrangig. Vielmehr standen der interkulturelle Austausch und das gegenseitige Kennenlernen sowie Spaß und Freude am Fußballspielen im Vordergrund. Die Idee der Organisatorinnen Sieglinde Hörschläger und Christina Maier war es, eine Brücke zwischen Österreichern und Menschen aus Flüchtlingshäusern zu bauen und einen Raum zu schaffen, um Vorurteile auszuräumen und einen wertschätzenden und offenen Umgang miteinander zu fördern. „Es hat mich gefreut, die Menschen aus den Asylheimen, über die immer so viel diskutiert wird, kennen zu lernen“, sagte ein Teilnehmer aus Andorf. Viele Freundschaften konnten dabei geknüpft werden.“Wir wünschen uns für die Zukunft, dass Veranstaltungen wie diese und somit der interkulturelle Austausch zum Selbstverständnis werden und keine Ausnahmen bleiben“, sagen Sieglinde Hörschläger und Christina Maier. An den Rückmeldungen aller Beteiligten konnten sie erkennen, dass es eine große Bereicherung ist, wenn man sich mit Respekt und Interesse begegnet und dadurch vorurteilsfrei den eigenen Horizont erweitern kann.


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