Betrunkener LKW-Fahrer fuhr auf der A1 in Schlangenlinien der Polizei davon
BEZIRK LINZ-LAND. Nachdem ein 25-jähriger russischer Kraftfahrer am 2. September gegen 21.06 Uhr mit seinem LKW beim Ausparken auf dem Autobahnparkplatz Ansfelden Nord einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht hatte, fuhr er ohne anzuhalten einfach weiter auf die A1 - und das kilometerweit in Schlangenlinien.

Der offensichtlich stark alkoholisierte Lenker fuhr laut anderen Verkehrsteilnehmern in geringer Geschwindigkeit in Schlangenlinien, zudem war sein Sattelzufahrzeug nicht beleuchtet. Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Haid versuchten, ihn durch Blaulicht, Folgetonhorn und den Anhaltestab zum Anhalten zu bewegen - vergeblich, der 25-Jährige ignorierte die Versuche über mehrere Kilometer.
LKW rammte Polizeiauto
Eine zweite Polizeistreife hielt derweilen den nachfolgenden Verkehr auf Distanz, um andere Verkehrsteilnehmer vor den unkontrollierten Fahrmanövern zu schützen, eine weitere Polizeistreife der Autobahnpolizeiinspektion Wels unterstützte bei dem Einsatz. Plötzlich gab der LKW-Fahrer Gas und rammte ein Polizeiauto am Heck, woraufhin der Dienstwagen schleuderte und am Grünstreifen zum Stillstand kam, jedoch nach kurzer Zeit seine Nachfahrt wieder aufnehmen konnte.
Lenker fuhr zwischen Pannenstreifen und Überholspur hin und her
Der LKW fuhr in der Zwischenzeit unkontrolliert zwischen dem Pannen- und dem dritten Fahrstreifen hin und her und touchierte dabei mehrmals die betonierten Mittelleitschienen. Um 21.40 Uhr schließlich schleuderte das Fahrzeug kurz vor der Ausfahrt Sattledt, prallte abermals gegen die Mittelleitschiene und kam schräg über die Autobahn zum Stillstand. Als die Polizisten die Fahrertür öffneten, kam ihnen starker Alkoholgeruch und in weiterer Folge der Lenker entgegen - dieser fiel aus der Fahrerkabine zu Boden. Er verletzte sich dabei, die Polizisten leisteten Erste Hilfe und die Rettung brachte den Mann in das KUK Med Campus III.


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