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ARBING. Erstmals in Arbing konnte ein 100-jähriger Geburtstag gefeiert werden. Nämlich jener von Frieda Hruby, die am 10. März Geburtstag hatte.

Am 10. März feierte Frieda Hruby ihren 100. Geburtstag. Foto: Hiesböck
Am 10. März feierte Frieda Hruby ihren 100. Geburtstag. Foto: Hiesböck

Frieda Hruby erfreut sich einer ausgezeichneten Gesundheit und einer geistigen Frische, die ihresgleichen sucht. Die Jubilarin wurde von Bürgermeister Josef Hiesböck und Vizebürgermeisterin Hermi Leitner am 17. März vom Seniorium Perg abgeholt und zum Schlossgasthof Schweiger gebracht. Dort wurde sie von einer Abordnung der Gemeinde Arbing, des Kameradschaftsbundes, und von fünf Musikerinnen des MV Arbing, die „Blech Menscha“, erwartet und begrüßt. Am Festakt nahmen auch die beiden Töchter und Angehörige der Jubilarin teil. Bürgermeister Hiesböck betonte bei seinen Glückwünschen die schwierige Zeit, in der Frieda Hruby aufwuchs.

Beeindruckendes Leben

Sie erlebte die Bürgerkriegszeit in den 30er-Jahren mit und zu Beginn des zweiten Weltkriegs war sie 20 Jahre alt. 1947 heiratete sie den Arbinger Schmied Max Hruby. Gemeinsam führten sie die Schmiede und eine Landwirtschaft. 1980 verstarb ihr Mann und Frieda Hruby führte die Landwirtschaft bis 1993 alleine weiter. Ihre Erzählungen faszinieren: Sie ist eine Zeitzeugin, die die großen politischen Ereignisse aus der Sicht einer einfachen Frau erlebte. Zum Beispiel machte sie im Jahr 1938 neben dem Traktorführerschein auch den Führerschein für das Motorrad. Von 50 Bewerbern waren nur drei Frauen.


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