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Neuerscheinung: Andreas Mühlleitner präsentiert neuen Bildband mit Eindrücken aus Indien

Ute Schneiderbauer, 21.03.2018 05:58

ASPACH/RIED. Andreas Mühlleitner aus Wildenau ist leidenschaftlicher Reisefotograf. Aus den Eindrücken von seinen Reisen nach Indien hat er seinen neuen Bildband „Asketen sterben nicht – Indiens verborgene Farben“ zusammengestellt.

  1 / 2   Reise- und Reportagefotograf Andreas Mühlleitner hat faszinierende Eindrücke von seinen Reisen nach Indien gesammelt und einen neuen Bildband gestaltet. Foto: Erwin Langmaier

Schon in seiner Jugend packte ihn das Reisefieber. Als Andreas Mühlleitner im Alter von 18 Jahren nach Marokko fuhr, durfte die Kamera im Gepäck natürlich nicht fehlen. Durch seine Leidenschaft zur Landschaftsfotografie und Bildbände über Oberösterreich und das Innviertel hat sich der Wildenauer schon einen Namen gemacht. Doch das Reisen behielt er stets im Hinterkopf.

Faszinierende Kulturen

Im Jahr 2001 bei einer Trekking-Reise in Nepal übernachtete der passionierte Berggeher bei einheimischen Familien und kam mit faszinierenden Kulturen und den Philosophien des Hinduismus und Buddhismus in Berührung. Doch der Großteil der Familienmitglieder befand sich zu dieser Zeit auf einem Pilgerfest in Indien, welches nur alle zwölf Jahre stattfindet. „Dann habe ich zu rechnen begonnen. 2013 sollte dieses Fest wieder stattfinden und ich dachte mir, da muss ich unbedingt dabei sein“, sagt der Fotograf. Über die zwölf Jahre hinweg vergaß er jedoch das Pilgerfest, bis er 2013 gerade noch rechtzeitig einen Hinweis im Internet fand und seine Reise plante.

Geschichte der Asketen

„Als ich in Indien bei diesem Fest Abermillionen von Menschen dabei zusah, wie sie verschiedene Rituale durchführten, entstand die Idee, ein neues Buch zu gestalten“, erzählt Mühlleitner von der Geburtsstunde seines Bildbandes „Asketen sterben nicht – Indiens verborgene Farben“.

Doch was ist eigentlich ein Asket? Mühlleitner zufolge handelt es sich dabei um den radikalen Gegensatz zur Überflussgesellschaft. Asketen befreien sich von materiellen Dingen, nur ein paar Habseligkeiten verstauen sie in einem Stoffbündel. Diese Besitzlosigkeit soll ihnen die Suche nach Gott und dem höheren Selbst erleichtern.

Indiens verborgene Farben in Schwarz-Weiß

Obwohl das Land sehr farbenfroh ist, hielt Mühlleitner den Bildband in schlichtem Schwarz-Weiß. „Farben können vom Wesentlichen ablenken, vor allem bei den Portraits“, erklärt der Fotograf und rät, dem Auge des Betrachters auch mal Urlaub von Farben zu gönnen. Bei der Buchpräsentation am Freitag, 23. März, um 19.30 Uhr im Rieder Sparkassen-Stadtsaal erzählt Andreas Mühlleitner von seinen Reiseerfahrungen, dem Inhalt des Buches und zeigt großformatige Fine-Art-Prints einiger seiner Fotografien.

Buchpräsentation

Freitag, 23. März, um 19.30 Uhr

Sparkassen-Stadtsaal, Ried im Innkreis

Eintritt: frei


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