Dichter Georg Stibler schöpfte seine Inspiration aus Heimatort Aspach
ASPACH. Der Geburtsort Aspach prägte die literarischen Werke des Heimatdichters Georg Stibler. Sein dichterischer Nachlass steht im Mittelpunkt einer Lesung im Daringer Kunstmuseum.

Georg Wagnleithner verfasste unter dem Pseudonym Georg Stibler hochdeutsche Gedichte, in denen er Themen wie Natur, Heimat und die Menschen aus seiner Umgebung einband. Über den Heimatdichter Franz Stelzhamer fand Stibler schlussendlich den Weg zur Mundartdichtung.Damit Stiblers Werk nicht in Vergessenheit gerät, wird am Freitag, 31. August, eine Lesung im Daringer Kunstmuseum in Aspach veranstaltet. Ab 19.30 Uhr trägt der Höhnharter Mundartinterpret Martin Moser Heiteres und Kritisches aus Stiblers Lebenswerk vor. Vorverkaufskarten sind bei allen Aspacher Banken für vier Euro erhältlich, die Abendkassa kostet sechs Euro.
Ausstellung zeigt Stiblers vielseitige Werke
Da Stibler auch musikalisch und künstlerisch begabt war, ist im Foyer des Marktgemeindeamtes die Ausstellung „Leben und Werk des Aspacher Heimatdichters“ zu sehen. Diese ist noch bis 9. September zu den Amtsstunden und Öffnungszeiten des Daringer Kunstmuseums geöffnet.
Leben des Heimatdichters
Stibler wurde 1861 in Aspach geboren. Während seiner Zeit am Staatsgymnasium Linz entwickelte er eine Vorliebe für Gesang, Zeichnen und Bildhauerei. Aufgrund der zu großen Entfernung entschied er sich gegen ein Studium an der Malerakademie in Wien, besuchte stattdessen das Priesterseminar Linz und wurde 1884 zum Priester geweiht. Danach war Stibler maßgeblich an der Neugestaltung der Pfarre Grieskirchen beteiligt und wirkte dort bis 1930 als Pfarrer.


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