Weiter bangen um Veit – nach Transplantation Krebs diagnostiziert
ASPACH/BEZIRK BRAUNAU. Die Schicksalsschläge für Familie Hofmann aus Aspach scheinen nicht abzureißen. Nachdem der herztransplantierte Veit wegen Infekten vor kurzem erneut ins Krankenhaus musste, diagnostizierten die Ärzte bei dem Dreijährigen nun auch noch Lymphkrebs in Folge der Transplantation.

Seit diesem Jahr lebt der dreijährige Veit Hofmann aus Aspach mit einem transplantierten Herz. Für die siebenköpfige Familie bedeutet dies große Veränderungen, die sie aber gerne für Veit mitmacht. Es gilt, sämtliche Infekte, mit denen er aufgrund des unterdrückten Immunsystems nur schwer fertig werden kann und die ein Risiko für eine Abstoßungsreaktion bergen, zu verhindern. „Den Sommer über dachten wir, die empfohlenen Hygienemaßnahmen wie forcierte Handhygiene, Desinfizieren von Türklinken oder sehr häufiges Wechseln von Wäsche würden ausreichen. Jetzt wissen wir, dass dem leider nicht so ist“, bedauert Mutter Michaela. Denn vor kurzem musste Veit wegen Infekten erneut ins Krankenhaus.
Erneute Schocknachricht
Hier erreichte die Familie auch leider die nächste Schocknachricht: Veit entwickelte Lymphkrebs in Folge der Transplantation. „Wir setzen nun alle Hoffnung darauf, dass die jetzt erforderlich gewordenen medizinischen Interventionen gut greifen werden“, berichtet seine Mutter.
Weihnachten im Krankenhaus
Weihnachten wird Veit im Krankenhaus verbringen müssen. Doch sobald er nach Hause darf, will es ihm seine Familie so angenehm und sicher wie möglich machen. Allerdings sind dazu einige kostspielige Umbaumaßnahmen wie eine Hygieneschleuse notwendig. Auch spezielle Therapien sind teuer – doch es ist eine Chance, dass der Dreijährige wieder Energie und Lebensfreude zurückbekommt. Mit ihrer Spende können Tips-Leser Familie Hofmann dabei unter die Arme greifen.


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