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ASTEN. Um Unfälle im toten Winkel zu vermeiden, wurde eine Pilotanlage des „Blind Spot Warning Systems“ beim Kreisverkehr Asten im Kreuzungsbereich der Bundesstraße B1 mit der Landesstraße L568 installiert.

(v.l.) 2. Präsident des OÖ Landtags Adalbert Cramer, der Erfinder des Blind Spot Warning Systems Dominik Huber, Vizebürgermeister Roland Kappl, Bürgermeister Karl Kollingbaum und Landesrat Günther Steinkellner Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger

Die Pilotanlage ist seit Freitag in der Erprobungsphase. Das neuartige System der Firma AdLux Lighting besteht aus einem Sensormodul und einer definierten Anzahl an Lichtmodulen. Durch das Sensorsystem werden Fußgänger und Fahrradfahrer erkannt, die sich im toten Winkel dem Gefahrenbereich nähern. Der Verkehrsteilnehmer wird dann mittels eines Blinklichts auf die Gefahr im toten Winkel hingewiesen.

Warnung für Fußgänger und Radfahrer

Aufgrund der Vorrangregelung im Kreisverkehr (Fahrzeuge haben Vorrang) wird bei der Pilotanlage der Fußgänger bzw. der Fahrradfahrer gewarnt. Das Sensormodul kann zwischen sich annähernden und sich entfernenden Fußgängern und Fahrradfahrern unterscheiden. Eine zielgerichtete Warnung der Verkehrsteilnehmer mittels Blinklicht erfolgt nur, wenn sich jemand dem Gefahrenbereich annähert.

Tödlicher Unfall

„Dieser Kreisverkehr wurde ausgewählt, weil es hier immer wieder zu gefährlichen Situationen und zu Unfällen mit Schwerfahrzeugen gekommen ist. Einer dieser Unfälle endete tragischerweise sogar tödlich. Ich gehe bereits jetzt davon aus, dass dieses System nach einer gewissen Eingewöhnungsphase die Verkehrssicherheit an diesem Kreisverkehr maßgeblich verbessern wird“, sagte Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ).


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