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ATTERSEE. Im Zuge der aktuellen Wirtschaftsprüfung durch die Mondsee Treuhand GmbH wurden unter anderem die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, insbesondere für das Geschäftsjahr 2018 untersucht. Dabei lautet eine der Kernaussagen des Ergebnisses, dass der Tourismusverband Attersee-Attergau im untersuchten Jahresabschluss 2018 positive Überschüsse ausweist und keine Unregelmäßigkeiten im Sinne der Rechnungslegung festgestellt wurden.

In der derzeitigen Debatte um den Tourismusverband Attersee-Attergau bzw. den vormaligen Tourismusverband Attersee schafft der aktuelle Wirtschaftsprüfungsbericht Klarheit über dessen finanzielle Gebarung. Symbolfoto: Volker Weihbold

Bei einem Gesamtbudget von 2 Millionen Euro für das Jahr 2019 bestehen bis dato Bankverbindlichkeiten in Höhe von 557.000 Euro, die sich aus zwei Gründen ergeben: Einerseits wurden Förderprojekte aus den Vorjahren vorfinanziert, deren Abrechnungen im Laufen und weitere Auszahlungen in der Höhe von rund 200.000 Euro zu erwarten sind. Andererseits kommt es beim Tourismusverband jährlich wiederkehrend zu einer zeitlichen Verschiebung von Ausgaben und Einnahmen, die die Restverbindlichkeiten begründet. So wie jedes Jahr fallen die laufenden betrieblichen Aufwendungen desVerbandes gleichmäßig verteilt über das Geschäftsjahr an. Die Einnahmen hingegen, welche im Wesentlichen aus den Tourismusabgaben und den Tourismusbeiträgen bestehen, langen überwiegend erst in der zweiten Jahreshälfte ein. Damit ist vorhersehbar, dass die Bankverbindlichkeiten mit Jahresende wiederum wie üblich ausgeglichen werden.

Synergien erarbeiten

Einer der Schwerpunkte des im März 2019 fusionierten Tourismusverbandes Attersee-Attergau ist es, die Synergien aus diesem Zusammenschluss zu erarbeiten und im Laufe der nächsten Jahre in die Umsetzung zu bringen. Georg Föttinger, Sprecher des Aufsichtsrates Tourismusverband Attersee-Attergau dazu: „Wir werden unter anderem in Zukunft die Anzahl der geförderten Projekte reduzieren, um damit auch die Vorfinanzierungen und die Verbindlichkeiten zu verringern.“


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