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ATTNANG-PUCHHEIM. Am Freitag vor dem ersten Adventsonntag gab das Kammerorchester Attnang-Puchheim in der Georgskirche das traditionelle Adventkonzert. Auf dem Programm standen Vivaldi, Mozart, Saint-Saens, Haydn, Pez und Pachelbel.

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Die Mitwirkenden waren Sprecherin Birgit Brunsteiner, Gesang Barbara Wincor, Violine Sebastian Gogl, Querflöte Martina Eitzinger und Martina Huber, Oboe Elisabeth Hirsch und Renate Nobis, Orgel und Cembalo Bernd Geißelbrecht sowie als Leiter Hans Schifflhuber.

Brunsteiner las die von ihr ausgewählten Texte hervorragend, Hans Schifflhuber führte das bestens disponierte Kammerorchester – verstärkt mit zwei Oboen und zwei Hörnern – zu einer ausgezeichneten Interpretation.

Das erste Werk (Allegro aus der Triosonate g-moll RV 81 für zwei Oboen und Orgel) war eine herrliche Einstimmung für das Konzert. Nach der Romanze aus der „Kleinen Nachtmusik“ und dem „Panis Angelicus“ sang Barbara Wincor die Cantilena „Ein Magd, ein Dienerin“ mit wunderbarer Stimme sehr berührend.

Es folgte Adagio und Menuett aus der Sinfonie Nr. 21 von Haydn – eine Meisterleistung von Dirigenten und Orchester. Im „Concerto  pastorale“ von Johann Christoph Pez (1664 – 1716) war die Passage mit zwei Querflöten, Violoncello und Cembalo so großartig und meisterhaft, dass es (nicht nur mir) sehr schwer gefallen ist, mit dem Applaus bis zum Ende des Konzertes zu warten.

Beim folgenden Violinkonzert (a-moll, BWV 1o41) war es genau so – wie Sebastian Gogl den Solopart spielte, war grandios. Er machte mit seiner Musikalität, technischer und gestalterischer Perfektion, vollendeter Tonschönheit und silberner Leuchtkraft des Konzert zu einem Erlebnis. Der Kanon in D von Pachelbel war ein zu Herzen gehender Schluss.

(von Fred Androsch)  


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