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ATTNANG-PUCHHEIM. Im Rahmen des „Tag der Altenarbeit“ am 4. Oktober öffnen Alten- und Pflegeheime in ganz Oberösterreich ihre Türen. So auch das Bezirksalten- und -pflegeheim Attnang-Puchheim.

Um Menschen mit Pflegebedarf ein Leben mit Qualität zu ermöglichen, braucht es Kreativität, Engagement, Mut, Hirn und sehr viel Herz. Foto: privat

Bei einem Tanzcafé am 4. Oktober wird dort das Ehepaar Ruth und Michael Lindner für die Heimbewohner Schlager aus vergangenen Jahrzehnten singen. Lieder, an die sich die Senioren gerne erinnern, haben sie doch ihr Leben begleitet. „Es ist eine Freude zu sehen, wie die Musik den bewegungseingeschränkten Menschen in den Füßen juckt, wenn demente Menschen sich plötzlich wieder an Liedertexte erinnern und mitsingen, andere wieder sehen dem bunten Treiben mit ein wenig Abstand zu“, so Heimleiterin Gabriele Wolfbauer. Auch das Betreuungspersonal hat Spaß daran, außerhalb des Pflegealltages mit ihren Bewohnern ein paar Stunden zu verbringen. „Uns ist die Altenarbeit wichtig, wir üben diesen Beruf gerne aus!“ Die Musik hat im Haus einen großen Stellenwert: Neben dem Faschingsball und dem Grillfest im Sommer, bei dem die „Teufelskerle“ aufspielen, werden Volkstanzgruppen eingeladen, die Hubertusmusik spielt einmal jährlich beim Schnitzelfrühschoppen, es kommen immer wieder Musikanten mit Gitarrenspiel, Ziehharmonika oder Keyboard ins Haus und spielen Musik im Jahreskreis. Ebenso sind Chöre regelmäßig zu Gast.

Miteinander den Alltag gestalten

Das Bezirksaltenheim Attnang-Puchheim besteht aus zwei Häusern mit insgesamt 224 Einzelzimmern sowie Tagesbetreuung. Ansatz in der Pflege ist die Arbeit am zentralsten Punkt des Menschseins: miteinander den Alltag gestalten, miteinander lachen, aber auch gemeinsam Konflikte, Leid und Schmerz bewältigen. „Ich pflege gerne, weil mir der Kontakt mit den Menschen so viel gibt“, so eine Mitarbeiterin.


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