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AUBERG. Eigentlich wollte man ursprünglich heuer die erste Badesaison im geplanten Flussbad bei der Iglmühle einläuten – doch daraus wird vorerst nichts. Das nötige Geld fehlt.

Nichts wird vorerst aus dem Badevergnügen in Auberg. Foto: Weihbold
Nichts wird vorerst aus dem Badevergnügen in Auberg. Foto: Weihbold

Knapp 600.000 Euro sollte die Naturbadeanlage kosten, die die drei Gemeinden St. Peter, Auberg und Arnreit gemeinsam in der Nähe der Bachschmiede errichten wollten. Doch die Gemeindefinanzierung Neu ist ihnen in die Quere gekommen.

Kein Geld vom Land

Standortbürgermeister Michael Lehner aus Auberg: „Es ist so schade, denn die Umwidmung ist fast durch und auch die Entwürfe liegen vor. Aber wenn es keine finanzielle Unterstützung vom Land gibt, können wir das nicht wie geplant umsetzen.“ Die Idee zum Flussbad wurde deshalb geboren, weil das Naturbaden an der Großen Mühl wieder voll im Trend liegt. Das Wasser ist sauber und vor allem an heißen Tagen wird die Gelegenheit zum Abkühlen fleißig genutzt. Lehner: „Wir wollen eigentlich mit dem Flussbad diesem Trend gerecht werden und bessere Bedingungen schaffen.“ Geplant wären Sitz- und Liegepodeste, WC-Anlagen und auch ein mobiler Kiosk, ausreichend Parkflächen sowie eine Liegewiese direkt am Wasser.

Noch Hoffnung

Es habe von der Finanzierung her nicht weit gefehlt, so Lehner, denn es wäre ins Förderprogramm Leader aufgenommen worden. Aber: „Wenn es mit dem Hallenbad nichts wird, könnte das Land dafür ja bei unserem Projekt großzügiger sein. Wir könnten jederzeit damit starten, weil alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, hat er die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.


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