Ein Ort, dem Himmel so nah
AUBERG. Idyllisch muss es gewesen sein für all die Schüler, die während der mehr als 160-jährigen Geschichte der Volksschule am Hollerberg die Schulbank gedrückt haben. Der Ort war und ist seit jeher ein Platz der Ruhe – bis auf eine Ausnahme: das alljährliche Hollerbergfest der FF Auberg.

Einmal im Jahr wird der Hollerberg aus seinem – man könnte es fast so nennen – Dornröschenschlaf geweckt. Und zwar auch heuer wieder von 20. bis 22. Juli. Zum 46. Mal feiern Jung und Alt dort ein Fest, von dem mancher Jugendliche wohl behaupten kann, dass dort schon Oma und Opa einst ihre Jugend genossen haben.
Ansonsten geht es am Hollerberg aber eher beschaulich zu. Verschiedene Hinweise lassen vermuten, dass der Hollerberg schon in vorchristlicher Zeit ein Ort der Gottesverehrung war und seit 1378 thront auf dem „Gipfel“ die St. Georgs-Kirche. Wegen ihrer exponierten Lage verwundert es auch nicht besonders, dass das Gotteshaus bereits acht Mal durch Blitzschlag beschädigt wurde. Am 4. Juli 1929 wurde bei einem Windsturm gar der Turm weggerissen.
Schulstandort
In den Jahren 1812 bis 1978 hatte Auberg eine eigene Volksschule direkt neben der Kirche, sogar schon davor soll im „Benefizhaus“ am Hollerberg unterrichtet worden sein. Die Schüler hatten nicht nur einen schönen, sondern auch einen anstrengenden Schulweg zu bewältigen, führt der Weg doch steil hinauf auf den Berg. Nach der Auflösung der Schule wurden die Schüler den Schulsprengeln Kasten, St. Peter und Haslach zugeteilt.
Vorplatz gestaltet
Die Auberger aber erfreuen sich nach wie vor an der idyllischen und mystischen Ausstrahlung ihres Wahrzeichens. Deshalb wurde nun auch wieder der Platz zwischen Kirche und ehemaliger Schule mit Sitzgelegenheiten neu gestaltet.


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