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AUBERG. Ganz zentral im Bezirk liegt die Gemeinde Auberg – und weil das auch Wohnungssuchende längst erkannt haben, ist die kleine Gemeinde zum beliebten Wohnort geworden. Das beweist unter anderem die Tatsache, dass eine große Nachfrage an Wohnungen und Bauparzellen herrscht. An der Befriedigung dieser Nachfrage wird derzeit wieder mit Hochdruck gearbeitet.

Bürgermeister Michael Lehner (l.) und Vizebürgermeister Andreas Wolfesberger freuen sich, dass in absehbarer Zeit schon 18 neue Bauparzellen (Bildhintergrund) verfügbar sein werden. Foto: Hanner

„Das Thema Wohnen ist bei uns ein ganz Großes. Und so haben wir schon wieder einige Vorarbeit geleistet und entsprechende Beschlüsse gefasst, damit in absehbarer Zeit 18 neue Bauparzellen in schöner, sonniger Lage zur Verfügung stehen können“, erklären Bürgermeister Michael Lehner und sein Vize Andreas Wolfesberger, und stellen gleichzeitig auch den Neubau eines weiteren Lebensräume-Wohnhauses mit rund 15 kleineren Wohneinheiten in Aussicht.

Glasfaser: Interesse groß

Zusätzlich soll Wohnen in Auberg künftig durch den Anschluss an das Glasfasernetz in der ganzen Gemeinde noch attraktiver werden. „Das Projekt, das über den Kooperationsraum HansBergLand abgewickelt wird, läuft bei uns ausgesprochen gut. Das Interesse ist sehr, sehr groß“, freut sich Wolfesberger als federführende Kraft für das Projekt in Auberg. 2022/23 soll dieses umgesetzt werden.

Klar für Erdkabel

Apropos Leitungsbau: Quer durch die Gemeinde soll auch die geplante Hochspannungsleitung für den Ringschluss im Mühlviertel führen. Jede der drei Trassen-Varianten würde Auberg in irgendeiner Weise betreffen. Dazu bezieht man in der Gemeinde eine klare Position: „Wir sind nicht gegen die Leitung, aber wenn schon, dann muss es ein Erdkabel sein. Für eine Freileitung ist uns unser Gemeindegebiet zu schön und wir wissen ja, dass es anders auch geht. In dieser Sache hoffen wir auf Unterstützung auf Bezirksebene“, appelliert Bürgermeister Lehner.

Hollerberg-Kirche wird saniert

Ein Wahrzeichen der Gemeinde braucht demnächst ebenfalls kräftige Unterstützung: die Georgskirche am Hollerberg. Dort ist das Dach schon teils desolat und auch die Außenfassade muss erneuert werden. „Für die Sanierung hat sich schon ein Ausschuss gebildet und wir werden das Projekt gemeinsam mit der Pfarre St. Peter stemmen“, ist Lehner zuversichtlich.

Ebenfalls saniert wird in der Gemeinde heuer noch der Tennisplatz. Die Sportart ist bei den Aubergern recht beliebt und erlebt gerade wieder einen Aufschwung.

Neues Auto für Feuerwehr

Einem Höhepunkt im Jahreskalender sehen die Florianis der FF Auberg entgegen: Noch bevor von 19. bis 21. Juli wieder das große Hollerbergfest steigt, wird am kommenden Samstag, 11. Mai, ein neues Tanklöschfahrzeug gesegnet und offiziell in den Dienst gestellt. Zur Segnung ab 14 Uhr ist die gesamte Gemeindebevölkerung eingeladen.

Bürgermeisterwechsel

Nach 22 Jahren als Bürgermeister von Auberg will Michael Lehner im Herbst das Amt in jüngere Hände übergeben. „Die Nachfolge ist gut vorbereitet, deshalb kann ich ruhigen Gewissens in Pension gehen. Jüngere Leute haben wieder neue Ideen und so kann sich die Gemeinde auch weiterentwickeln“, blickt Lehner dem neuen Lebensabschnitt entgegen. 


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