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BAD GOISERN. Weil sich Ruth Czerny um ihre betagte Nachbarin Sorgen machte, alarmierte sie die Polizei. Die Einsatzkräfte brachen die Tür auf und retteten die bewusstlose Frau.

  1 / 3   Bürgermeister Peter Ellmer bedankte sich bei Ruth Czerny für ihren beherzten Einsatz. Foto: Gemeinde

Am 9. März rief eine Nachbarin einer 74-jährigen Mieterin gegen 9 Uhr bei der Polizei an und teilte mit, dass sie sich Sorgen um ihre Nachbarin mache. Sie würde sich offensichtlich in der Wohnung befinden und trotz mehrmaligem Läuten nicht öffnen. Die beherzte Nachbarin besitzt auch einen Ersatzwohnungsschlüssel, konnte aber die Wohnungstüre nicht aufsperren, da an der Innentüre offensichtlich ein Schlüssel steckte.

Schlüssel steckte, Feuerwehr musste helfen

Die einschreitenden Polizeibeamten von der Polizeiinspektion Bad Goisern versuchten zuerst ebenfalls durch Läuten und lautes Klopfen Kontakt herzustellen. Diese Versuche verliefen negativ. Da die Tür nicht geöffnet werden konnte, wurden die FFW Bad Goisern, ein Schlüsseldienst sowie die Rettung verständigt. Eine Zusatzverriegelung sorgte bei der Öffnung für große Probleme, letztendlich gelang es dann doch.

Frau lag bewusstlos am Boden

In der Wohnung fanden die Einsatzbeamten die Frau bewusstlos am Boden liegend. Nach der Erstversorgung brachten sie die Frau aus der Wohnung. Da es sich bei dem Mehrparteienhaus um ein sehr enges Stiegenhaus handelt, führte die FFW Bad Goisern mittels Drehleiter eine technisch schwierige Bergung aus dem dritten Stock des Gebäudes ins Freie zum Krankentransportwagen durch. Die Frau wurde in das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl gebracht. Die 74-Jährige wurde in der Intensivstation versorgt. Nur durch das beherzte und fürsorgliche Verhalten der Wohnungsnachbarin konnte die Frau gerettet werden.


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