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BAD GOISERN. Kaum beendeten die Goiserer Bergretter ihre Sommerübung, mussten sie schon das Geübte in die Tat umsetzen.

Nachdem sie das Auffinden und Abtransportieren eines verunglückten Wanderers geübt hatten, mussten die Goiserer Bergretter einen verirrten Bergfreund sicher ins Tal leiten. Foto: Bergrettung Bad Goisern

21 Kameraden der Bergrettungsortsstelle Bad Goisern trafen sich zunächst zu einer Sommer-Großübung am Brenntenkogl/Kalmberg. Das Szenario: Bei Schlechtwetter musste eine verunglückte Person aus schwierigem Gelände geborgen werden. Dabei kam das neue „Dyneema-System“ (kompakte Tools, dünnere Seile, weniger Gewicht, kleineres Packmaß, größere Reichweite) zum Einsatz.

Deutscher Wanderer verirrte sich

Es galt die Unfallstelle aufgrund der GPS-Koordinaten zu lokalisieren, zu entscheiden wer den Unfallort am schnellsten erreichen könne, den Verunfallten zu versorgen, zu bergen und gesichert abzutransportieren. Unmittelbar nach Übungsende gab´s allerdings echten Alarm für einen Sucheinsatz. Ein 43-jähriger Deutscher wollte vom Berggasthof Predigstuhl zum gleichnamigen Gipfel wandern und geriet vom markierten „Obermoossteig“ ab. Er traute sich im steilen Waldgelände nicht mehr weiter und verständigte telefonisch die Einsatzkräfte. Diese konnten das Suchgebiet gut eingrenzen, fanden den Wanderer entsprechend schnell auf und leiteten ihn unverletzt zur Forststraße.


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