Tina Unterberger will‘s beim Weltcup-Auftakt wieder wissen
BAD GOISERN. Naturbahnrodel-Ass Tina Unterberger bereitet sich seit Wochen intensiv auf die neue Saison vor. Am 2. und 3. Dezember startet sie beim Weltcup-Auftakt in Kühtai (Tirol) und will wie im Vorjahr aufs Weltcup-Podest rasen.

Das wird nicht leicht. Nicht zuletzt weil die mehrfache Weltmeisterin Ekaterina Lavrentyeva aus Russland nach ihrer Zwillings-Babypause wieder den Wettkampf aufnimmt. Auch die beiden Südtirolerinnen Greta Pinggera (Weltcup-Gesamtsiegerin) und Evelin Lanthaler und gilt es zu bezwingen. „Und die jungen Wilden drücken von hinten heran“, beschreibt die Bad Goiserin die Konkurrenzsituation.
Hoffen auf eine Olympia-Aufnahme
Die 31-Jährige will aber nicht nur ihren dritten Weltcuprang verteidigen, sie hofft auch, dass ihre Sportart demnächst olympisch sein wird. Der Internationale Rennrodelverband hat sich offiziell für Peking 2022 beworben. Beim Weltcup-Auftakt werden daher IOC-Vertreter vor Ort sein. Dass sie bei den nächstmöglichen Olympischen Spielen bereits 35 Lenze zählen würde, stört die Goiserer Frohnatur nicht: „Naturbahnrodeln ist ein „sitzender“ Sport. Das ginge sich sogar noch aus für mich.“<


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