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BAD GOISERN. Gesamt 25 Europa-Gemeinderäte informierten sich kürzlich direkt in Brüssel, bei Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern über den Status quo verschiedenster richtungsweisender EU-Themen. Die Bürger in den Gemeinden und Regionen fordern und verdienen fundierte Antworten auf ihre Fragen, die Europapolitik wiederum ist auf den Diskurs mit der kommunalen Ebene angewiesen.

Othmar Karas und Hansjörg Peer (v. l.) Foto: ÖVP Bad Goisern
Othmar Karas und Hansjörg Peer (v. l.) Foto: ÖVP Bad Goisern

Mit dabei war auch Gemeindevorstand Hansjörg Peer aus Bad Goisern, dem für seine Region vor allem das Thema Wasser und die Trinkwasserrichtlinie am Herzen liegen. Genau dazu konnte er vor Ort mit dem Abgeordneten zum Europäischen Parlament Othmaer Karas sprechen. „Wasser ist Lebenselixier. Man schätzt zum Beispiel nach einem Auslandsaufenthalt umso mehr, den Zugang zu sauberem Wasser, den wir unter anderem im Salzkammergut haben“, zeigte sich Peer nach seiner Rückkehr erleichtert über das Abstimmungsverhalten über die geplante Verordnung und deren möglichen Auswirkungen auf die Kosten der Genossenschaften. „Viele Entscheidungen der EU betreffen ja die Gemeinden direkt. Dazu ist es wichtig, durch unmittelbare Informationen und persönliche Kontakte vor Ort EU-Entscheidungen in ihrer Tragweite besser zu verstehen“, ergänzt der Goiserer Gemeindevorstand.

Auf dem Programm stand unter anderem ein Besuch der Europäischen Kommission, wo die Europa-Gemeinderäte mit Experten zu den Themen Migrations- und Agrarpolitik diskutierten. Botschafter Nikolaus Marschik, der ständige Vertreter Österreichs in der EU, erläuterte im derzeit aktuellen Halbjahr der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft die bereits erzielten Fortschritte und die noch zu meisternden Herausforderungen. Ein Treffen mit österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament und ein Besuch beim Rat der Europäischen Union stellten weitere Programmpunkte dar. „Europa beginnt tatsächlich in der Gemeinde“, sagt Hansjörg Peer und war von der Professionalität und dem Enthusiasmus der Akteure in Brüssel begeistert.


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