Nachwuchs am Sonnseitnhof: Baby Alpaka „Romeo“ erblickte das Licht der Welt
ABSCHLAG. Große Freude herrscht am Sonnseitnhof in Abschlag (Gemeinde Bad Großpertholz) über den neuerlichen Nachwuchs bei den Alpakas. Der kleine Romeo kam am 20. Mai 2018 zur Welt.

Romeo ist im Jahr 2018 der erste Nachwuchs am Bio-Bauernhof von Gabriele Sagaster und Harald Vogler. Derzeit sind noch weitere Tiere trächtig, es wird bald weitere sechs bis sieben Babyalpakas geben. Für das Team des Sonnseitnhofs ist es bereits das vierte Jahr in Folge mit eigenem Nachwuchs. Im Jahr 2013 starteten die beiden mit drei Tieren, mittlerweile bzw. vorerst sind es 25 Alpakas, die am Sonnseitnhof ein Zuhause gefunden haben. „Unser Ziel ist es, in den kommenden zwei Jahren unsere Herde auf insgesamt 50 Tiere aufzustocken,“ erzählt Harald Vogler.
Die Alpakas kommen natürlich auch zum Einsatz bzw. werden Produkte aus ihrer Wolle hergestellt. So können mit den männlichen Tieren die sehr beliebten „Alpaka-Wanderungen“ unternommen werden. Auch gibt es die Möglichkeit an Hofführungen teilzunehmen und die Tiere kennenzulernen. Es gibt auch Angebote für Schulen.
Was sind eigentlich Alpakas?
Das Alpaka (Vicugna pacos) ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet wird. Der Bestand an Alpakas in Peru liegt bei etwa 3,5 Millionen Tieren, was ca. 80 Prozent des weltweiten Bestandes ausmacht. Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere (Herdentiere) und fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Ihre beruhigende Wirkung macht sich auch als Therapietiere vielseitig einsetzbar. Als typische „Fluchttiere“ scheuen sie aber Körperkontakt zu Menschen. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern. Die Tiere werden in der Regel einmal jährlich geschoren. Die Rohwolle kann zu hochwertigem Alpakagarn verarbeitet werden. Die Lebenserwartung eines Alpakas liegt zwischen 20 und 25 Jahren.
Diesen Eigenschaften wird auch in Abschlag Rechnung getragen: „Wir achten auf Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, legen besonderen Wert auf artgerechte Tierhaltung und sorgen mit einer Offenstallhaltung für ausreichend Freiraum und ganzjährigem Weidegang,“ so Vogler.


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