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Kleinregion Lainsitztal: Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre festgelegt

Daniel Schmidt, 24.05.2018 10:45

LAINSITZTAL. Die Kleinregion Lainsitztal arbeitet seit einigen Monaten an der Erstellung eines neuen kleinregionalen Strategieplans. Dabei wird festgelegt, welche Schwerpunktthemen die beteiligten sechs Gemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra in den nächsten Jahren bearbeiten werden. Politische Mandatare und Vereinsvertreter trafen sich dazu in Bad Großpertholz, um die kleinregionalen Ziele und Maßnahmen zu besprechen. 

Die Bürgermeister der Kleinregion waren intensiv in die Strategieerstellung eingebunden.
  1 / 2   Die Bürgermeister der Kleinregion waren intensiv in die Strategieerstellung eingebunden.

Die bestehende Bürgermeisterrunde der Kleinregion widmete sich in den vergangenen Wochen bereits intensiv den Vorarbeiten. So wurde unter anderem beraten, welche globalen Trends sich zukünftig auf das Leben im Lainsitztal auswirken werden.

24 Punkte aus Entwicklungskonzept umgesetzt

Im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Kleinregion Lainsitztal – Wege in die Zukunft“ wurde nun gemeinsam mit politischen Mandataren und Vereinsvertreter an der Erstellung des Zukunftsbildes gearbeitet. Der „Gastgeberbürgermeister“ Klaus Tannhäuser aus Bad Großpertholz freute sich bei seiner Begrüßung, dass so viele Regionsvertreter den Weg in den Nordwaldhof gefunden hatten. Die beiden Bürgermeisterkollegen Martin Bruckner (Gr. Schönau) und Peter Höbarth (St. Martin) präsentierten die eindrucksvolle Tätigkeitsbilanz der Kleinregion seit 2004. Schon damals wurde ein kleinregionales Entwicklungskonzept erarbeitet. Daraus konnten – in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern - insgesamt 24 Punkte umgesetzt werden. So wurde z.B. der Sonnenplatz Großschönau gemeinsam verwirklicht, das Thema „Schmalspurbahn“ regional umgesetzt oder auch das Schloss Weitra zu einem wichtigen Veranstaltungszentrum entwickelt.

Schwerpunktthemen festgelegt

Bürgermiester Otmar Kowar (Unserfrau-Altweitra) skizzierte schließlich, welche Zwischenergebnisse auf dem Weg zum neuen Regionsleitbild bereits vorliegen. So wurden als Schwerpunktthemen für die nächsten Jahre die Sektoren „Kleinregionale Identität“, „Wirtschaft und Arbeitsmarkt“,  „Natur und Umwelt“ sowie „Gesundheit und Soziales“ festgelegt. Bürgermeisterin Margit Göll (Moorbad Harbach) erläuterte die Wichtigkeit der Kleinregionen aus der Sicht des Bundeslandes Niederösterreich.  Vieles was eine Gemeinde alleine nicht umsetzen kann, wird in Kooperation mit den Nachbargemeinden ermöglicht. Der gemeinsame Auftritt schafft Synergieeffekte und lässt ein regionales Bewusstsein entstehen. Die Regionalberaterin der Kleinregion Lainsitztal, Elisabeth Wachter von der NÖ.Regional.GmbH, welche den Strategieprozess begleitet, erläuterte schließlich die Ziele in den jeweiligen Themenbereichen.

Projekte diskutiert

Im Anschluss daran waren die mehr als 70 Teilnehmer aufgerufen, in Themengruppen zu diskutieren und Projektideen zu erarbeiten. Es entstand eine äußert rege Diskussion mit vielen konstruktiven Vorschlägen. Regionssprecher Bürgermeister Raimund Fuchs (Weitra) rief die Teilnehmer abschließend zur aktiven Mitarbeit in den nächsten Jahren auf.

ARGE wird gegründet

„Wir sechs Bürgermeister können alleine wenig bewirken, es braucht die vereinten Kräfte der Regionsbevölkerung, der politischen Vertreter, der Vereine und Institutionen, wenn wir etwas umsetzen wollen!“, so die politisch Verantwortlichen. Zur Umsetzung der Projekte wollen die sechs Gemeinden auch eine ARGE gründen. Die gesammelten Ergebnisse der Veranstaltung werden in weiterer Folge zu einem Strategiepapier verarbeitet, die Fertigstellung ist im Frühjahr 2019 geplant.


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