Verletzter attackierte Einsatzkräfte
BAD ISCHL. Mit einem aggressiven, alkoholisierten Verletzten hatten am 25. Juni in Bad Ischl Rettungssanitäter und Polizisten alle Hände voll zu tun.

Der 50-Jährige aus Bad Ischl kam kurz vor acht Uhr früh Uhr aufgrund starker Alkoholisierung auf einer öffentlichen Straße zu Sturz und blieb dort mit Kopfverletzungen liegen. Die verständigten Einsatzkräfte (Polizei und Rotes Kreuz) wollten dem Mann helfen und ihn erstversorgen.
Versuchter Faustschlag ins Gesicht eines Polizisten
Jedoch anstatt sich helfen und sich einen Kopfverband anlegen zu lassen, beschimpfte der Mann die Einsatzkräfte, riss den Verband herunter, griff einen Polizisten an und wollte ihn mit der Faust ins Gesicht schlagen. Doch Schlag ging daneben und der 50-Jährige riss den Polizisten an der Uniform. Aufgrund der Attacken legte der Polizist dem Mann Handfesseln an und anschließend verbrachten sie den Mann in das LKH Bad Ischl zur Erstversorgung.
Aggression ging in der Unfallambulanz weiter
In der Unfallambulanz verweigerte der 50-Jährige wiederum sämtliche Behandlungen und wurde zunehmend aggressiv.
Wegen Selbst- und Fremdgefährdung in die psychiatrische Abteilung überwiesen
Aufgrund Selbst- und Fremdgefährdung wurde der Mann schließlich in die psychiatrische Abteilung des LKH Vöcklabruck eingewiesen. Während der Fahrt nach Vöcklabruck bedrohte der Mann den Polzisten und beschimpfte immer wieder die Sanitäter aufs gröblichste. Um 10 Uhr konnte der 50-Jährige dem Personal der psychiatrischen Abteilung übergeben werden. Der Polizist wurde bei der Amtshandlung nicht verletzt. Der Beschäftigungslose wird der Staatsanwaltschaft Wels wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt.


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