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BAD ISCHL. Seine Gutgläubigkeit dürfte einem 69-jährigen Pensionisten zum Verhängnis geworden sein: Er bat einen Bekannten, für ihn eine Bankomatbehebung durchzuführen. Dieser holte sich in Folge mehrfach Geld für den eigenen Gebrauch. Insgeamt wurden 1640 Euro behoben.

Der Mann wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Symbolbild: Weihbold
Der Mann wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Symbolbild: Weihbold

Der Fall kam am 13. Dezember ins Rollen: Der 69-jährige Pensionist aus Bad Ischl zeigte einen 56-jährigen, mehrfach vorbestraften Ischler an. Dieser habe mit seiner Bankomatkarte seit dem 5. Dezember mehrfach unberechtigt Bargeld abgehoben. Er habe seine Bankomatkarte dem Beschuldigten übergeben, weil ihm dieser zugesagt haben, Einkäufe und Bargeldbehebungen für ihn zu tätigen, was für ihn selbst aufgrund von Beeinträchtigungen schwierig gewesen sei.

Achtmal unberechtigt Geld abgehoben

Dieser Vereinbarung sei der Beschuldigte nicht nachgekommen, stattdessen habe der Geschädigte im Zuge eines Bankbesuchs am 13. Dezember festgestellt, dass jemand bei acht verschiedenen Gelegenheiten insgesamt 1.640 Euro von seinem Konto behoben habe.

Bankomatkarte in der Wohnung des Beschuldigten gefunden

Tags darauf wurde in den Morgenstunden die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Da der Mann den Beamten nicht öffnete, gelangten diese über eine Leiter auf den Balkon und durch die geschlossene jedoch unversperrte Balkontür in die Wohnung, wo sich der Beschuldigte in der Toilette versteckte. 

Fremde Sozialversicherungskarte entdeckt

Im Zuge der durchgeführten Durchsuchung konnte die entfremdete Bankomatkarte des Geschädigten aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem wurde die Sozialversicherungskarte einer 36-Jährigen aus Bad Goisern aufgefunden, wodurch ein weiteres Urkundendelikt geklärt werden konnte.

Der Beschuldigte verwickelte sich im Zuge der Befragung fortwährend in Widersprüche und zeigte sich zum Tatvorwurf nicht geständig. Der 56-Jährige wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert.


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