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BAD ISCHL. In den frühen Morgenstunden wurden am 3. August die Ischler Feuerwehren zu einem Brand in einem Mehrparteienhaus gerufen. Sechs Personen konnten sich nicht selbst aus dem Gebäude retten und mussten geborgen werden. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. 

Foto: FF Bad Ischl
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Aus bisher unbekannter Ursache brach in einem Kellerabteil eines Mehrparteienhauses in der Grazer Straße Feuer aus. Die Folge war eine massive Rauchentwicklung, welche das gesamte Wohnhaus, das sich über drei Stockwerke erstreckt, verrauchte. 

Viele Bewohner hatten sich selbst gerettet

Als die um vier Uhr früh alarmierte Feuerwehr eintraf, hatte sich der Großteil der Bewohner (nach Stand beim Einsatz 36) bereits selbst durch den dichten Rauch ins Freie gerettet. Da nicht bekannt war, wie viele Personen noch im Haus waren, wurden Atemschutztrupps ins Objekt geschickt, um mögliche Opfer zu retten und den Brand zu bekämpfen. 

Sechs Personen mussten geborgen werden

Sechs Personen konnten sich nicht selbst retten. Einige von ihnen machten sich bemerkbar, indem sie aus ihren Fenstern um Hilfe riefen, zu anderen konnte mittels Mobiltelefon Kontakt hergestellt werden. Zwei Bewohner wurden von den Atemschutztrupps in ihren Wohnungen überrascht. Jede der insgesamt 65 Wohnungen wurde von den Atemschutztrupps systematisch durchsucht. Mittels Fluchtmasken, unter Anleitung der zu Hilfe kommenden Atemschutztrupps bzw. über Steckleitern, wurden die Eingeschlossenen ins Freie gebracht. 

Keine Verletzten

Die Bewohner wurden ins Salzkammergut Klinikum Bad Ischl gebracht und vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuz Bad Ischl betreut. Wie durch ein Wunder blieben alle unverletzt. Nachdem auch der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, konnten die Feuerwehrmitglieder wieder einrücken, für manche war es aber schwierig, rechtzeitig zur Arbeit zu gelangen.

Insgesamt waren 129 Freiwillige, mit 16 Feuerwehreinsatzfahrzeugen unentgeltlich im Einsatz (Hauptfeuerwache Bad Ischl, Freiwillige Feuerwehr Pfandl, Feuerwache Reiterndorf, Freiwillige Feuerwehr Lauffen sowie die Feuerwachen Perneck und Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein). Weiters war eine Sektorstreife der Polizeiinspektion Bad Ischl, 2 SEW des Roten Kreuz Bad Ischl, sowie das KIT-Team des Roten Kreuzes Bad Ischl vor Ort.


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