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BAD ISCHL. Alle Ischler-Feuerwehren waren seit 3.44 Uhr bei einem Großbrand im Einsatz. 

Nebengebäude stand in Vollbrand. Foto: FF Bad Ischl
  1 / 3   Nebengebäude stand in Vollbrand. Foto: FF Bad Ischl

Um  exakt 3:44 Uhr wurden die Feuerwache Ahorn/Kaltenbach sowie die Feuerwehren Pfandl und Bad Ischl zu einem Wohnhausbrand in die Rabenneststraße alarmiert. 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein großes Nebengebäude in Vollbrand vorgefunden und weitere Feuerwehreinheiten aus dem Pflichtbereich Bad Ischl nachalarmiert. 

Wohnhaus konnte gerettet werden

Das dicht am Brandherd angrenzende Wohnhaus hatte im Bereich der Dachschalung ebenfalls schon leicht Feuer gefangen. Sofort wurde mit der Brandbekämpfung und dem Kühlen des Wohnhauses begonnen. Zum Glück konnte die brennende Außenschalung umgehend abgelöscht werden. Somit war das Haus vor den Flammen gerettet.

Viele Atemschutztrupps notwendig

Aufgrund der starken Rauchentwicklung war eine Brandbekämpfung in der Nähe des Gebäudes nur mit schwerem Atemschutz möglich. Ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Bis zu acht Trupps gleichzeitig nahmen den Löschangriff vor. Auch von der Drehleiter aus löschte ein Atemschutztrupp.

Ein Bewohner verletzt

Ein Bewohner konnte sich selbst aus dem Gefahrenbereich retten, musste aber von den Sanitätern des Roten Kreuzes erstversorgt und ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert werden. Weitere Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden.

Mühsame Bekämpfung der restlichen Glutnester

Zuletzt mussten die Glutnester mit Schanzwerkzeugen auseinander geteilt und abgelöscht werden, um ein erneutes aufflackern des Brandes zu verhindern. Eine Brandwache bestehend aus der Feuerwache Ahorn und dem „Tank Bad Ischl“ bleibt noch bis auf Weiteres vor Ort. 

Zigarette als Auslöser

Ein 44-jähriger deutscher Staatsbürger befand sich im Holzstadel neben seinem in Untermiete bezogenen Wohnhaus in Bad Ischl. Plötzlich bemerkte er, dass die Abdeckplane seines Motorrades, vermutlich ausgelöst durch die Glut seiner Zigarette, zu schwitzen begann. Während des Löschversuches fing der Dachstuhl des Stadels jedoch breits Feuer. Er weckte sofort seine 44-jährige Lebensgefährtin und brachte sie in Sicherheit.


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