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Lehár-Festival für heuer abgesagt, nächstes Jahr wird der 60er gefeiert

Daniela Toth, 18.05.2020 10:29

BAD ISCHL. „Wir hatten bis zuletzt gehofft, aber Gesundheit ist das allerwichtigste.“ Aufgrund der derzeitigen Corona-bedingten Einschränkungen gab Intendant Thomas Enzinger heute die Absage des diesjährigen Lehár Festivals bekannt. Im Jubiläumsjahr 2012 - das Festival feiert seinen 60. Geburtstag - will man mit einem „umso stärkeren Lebenszeichen“ durchstarten. Die für heuer geplanten Operetten-Highlights sollen 2021 und 2022 nachgeholt werden.

Intendant Thomas Enzinger Foto: Barbara Palffy
Intendant Thomas Enzinger Foto: Barbara Palffy

Die Sicherheits-Regelungen seien wichtig, um Künstler und Zuschauer zu schützen, betont Enzinger. Mit ihnen könnten jedoch weniger als die Hälfte der Zuschauerplätze besetzt werden und damit sei es unmöglich, das personalintensive Musiktheater zu betreiben. Daher habe man sich schlussendlich für die Absage entschlossen, „aber es freut uns, Ihnen mitzuteilen, dass Sie keine der Veranstaltungen versäumen werden. Wir können Ihnen jetzt schon den Spielplan für das kommende Jahr präsentieren!“, gab er zugleich einen Ausblick auf die kommende Saison.

„Sie versäumen keine Vorstellung!“

Das kommende Jubiläumsjahr - 2021 wird das Festival 60 Jahre alt - wolle man gebührend feiern, mit einem „umso stärkeren Lebenszeichen“ nach der heurigen Pause, verspricht Enzinger  der zugleich den Spielplan präsentierte. Eröffnet wird mit “Die Czardasfürstin“ eröffnet, und auch die Vorstellungen von “Dein war mein ganzes Herz“ werden auf den Sommer 2021 verschoben. Als weiteres Highlight steht im Jubliäumsjahr mit „Der Zarwitsch“ ein großen Klassiker vonFranz Lehár auf dem Programm. Die für heuer geplante Vorstellungen von „Frau Luna“ werden auf den Sommer 2022 verschoben.

Karten können auf nächste Jahr verschoben werden

Eine Kartenrückgabe ist selbstverständlich möglich, es besteht auch die Möglichkeit, die Karte gegen einen Gutschein für eine Vorstellung im nächsten Jahr einzutauschen oder (gänzlich oder teilweise) in eine steuerlich absetzbare Spende umzuwandeln, so Enzinger. 

Infos: www.leharfestival.at


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