Suizid-Alarm entpuppte sich als fehlgeschlagener Versuch die Wohnung zu verlassen
BAD ISCHL. Zu einem etwas skurrilen Einsatz wurden gestern Vormittag FF, Polizei und Rotes Kreuz gerufen.

„Suizidalarm in der Grazerstraße, Person droht von Gebäude zu springen“ lautete die Einsatzmeldung am Dienstagvormittag für die FF Bad Ischl. Sofort machten sich „Tank Bad Ischl“ und „Leiter Bad Ischl“ auf dem Weg zum Einsatzort. Beim Eintreffen war bereits ein Sondereinsatzwagen des Roten Kreuz Bad Ischl sowie zwei Sektorstreifen der Polizeiinspektion Bad Ischl vor Ort.
Der Selbstmordversuch erwies sich jedoch als Versuch, die eigene Wohnung auf unübliche Weise zu verlassen. Eine Person konnte diese nicht durch die Wohnungstür verlassen, da sie diese zugesperrt und die Schlüssel verloren hatte. Somit wollte sie über das Fenster im ersten Stock das Gebäude verlassen. Als Nachbarn sie auf der Fensterbank sitzen sahen, schlugen sie Alarm. Die Einsatzkräfte brachten die Person wieder wohlbehalten in die Wohnung zurück, die Polizeibeamten öffneten die Wohnungstüre mit einem Zweitschlüssel.


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