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BAD ISCHL. Der aus Bad Ischl stammende Biotechnologe Martin Schott beschäftigt sich mit den künftigen regionalen Herausforderungen. Langfristiges Ziel ist ein neues, höheres Bildungsangebot im Inneren Salzkammergut.

Martin Schott Foto: W. Stöttinger
Martin Schott Foto: W. Stöttinger

Mit dem Projekt „Zukunft Bildung Salzkammergut“ will Schott hier neue Perspektiven schaffen: „Unsere Welt verändert sich. Neue Technologien, neue Formen der Kommunikation, neue Arten des Arbeitens und ständig neue Herausforderungen für Mensch und Gesellschaft. Keine Region, keine Gemeinde, kein Mensch kann sich diesen Herausforderungen entziehen. Ein wichtiger Schlüssel, damit gut und erfolgreich umgehen zu können, ist Bildung.“ Ende Oktober treffen sich Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation, die die dringendsten Themenfelder für die nächsten 30 Jahre diskutieren werden. So soll ein Netzwerk entstehen, das in den nächsten Jahren konkrete Projekte umsetzen kann.

Mangel an weiterführenden Bildungsangeboten

Das Projektteam rund um Schott und Beate Treml hat in den letzten Monaten die regionale Bildungslandschaft analysiert. Bereits jetzt gibt es hier zwar ein starkes Schulwesen und einige Bildungsinitiativen, ein weiterführendes Bildungsangebot wie Fachhochschulen, Uni-Lehrgänge oder Kollegs fehlt allerdings. Dadurch wandern viele junge Menschen in Großstädte ab und kommen oft nicht mehr wieder.

„Junge Menschen entscheiden nach unterschiedlichen Kriterien wo sie ihre Zukunft verbringen wollen. Die zwei wichtigsten Faktoren sind „Arbeitsplatz“ und „Ausbildung“, die auch direkt miteinander verknüpft sind. Stimmt die Perspektive nicht, sind junge Menschen immer mehr bereit, ihre Heimat zu verlassen, um woanders Fuß zu fassen.“ Nur wenn die Perspektive stimme, könne eine Gesellschaft entstehen, in der junge und alte Menschen gemeinsam leben und sich den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich stellen könnten. „Es gibt sehr viele, sehr gute Gründe im Inneren Salzkammergut zu leben – dieses Projekt soll dazu beitragen, dass es noch mehr werden“, so Schott. Ab Dezember sind öffentliche Diskussionsabende geplant, unter www.zukunft-bildung-salzkammergut.at werden zudem laufend Blog-Beiträge zur Diskussion gestellt.


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Gastuser
Gastuser
17.10.2017 18:54

Bildubgsregion

Ja, das finde ich sehr gut und hoffe die Umsetzung erfolgt so wie die Ankündigung. Wäre sicherlich toll und zukunftsweisend. MFG. Friedrich


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