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BAD ISCHL/WIEN. Jakob Marbler wurde Dritter beim Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer. 

Jakob Marbler erfüllte die anspruchsvollen Wettbewerbsaufgabe als drittbester Foto: Bernhard Wolf
Jakob Marbler erfüllte die anspruchsvollen Wettbewerbsaufgabe als drittbester Foto: Bernhard Wolf

Beim kürzlich in Wien stattgefundenen Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer überzeugten auch Vertreter aus Oberösterreich. Jakob Marbler aus Strobl vom Bad Ischler Lehrbetrieb Zeppetzauer Bau- und Zimmerei Gesellschaft m.b.H. belegte den stolzen dritten Platz.

Umfangreiches Aufgabe brachte junge Zimmerer zum Schwitzen

Wie jedes Jahr musste ein kompliziertes, anspruchsvolles und sehr umfangreiches Dachmodell aus Holz konstruiert werden. In nur acht Arbeitsstunden war eine durchaus reelle Aufgabe aufzureißen, auszutragen, anzureißen, auszuarbeiten und zusammenzubauen. Es handelte sich um ein Kehlsparreneck, wo sich zwei ungleich geneigte Dachflächen treffen, eine Dachfläche wurde mit Aufschiebling ausgeführt, wobei der Aufschiebling auf dem Kehlsparren mit einer Klaue anzuschließen war. Am Nachmittag des ersten Wettbewerbstages (vier Arbeitsstunden) machten die Lehrlinge Aufriss und Austragung. Am Vormittag des zweiten Tages wurden die Austragungen fertiggestellt, die Hölzer angerissen, geschnitten und das Tragwerk zusammengebaut. Die Jury unter Leitung von Bundeslehrlingswart Johann Langeder hatte es aufgrund des hohen Niveaus der Arbeiten bei der Beurteilung nicht leicht. Bewertet wurde exakt nach Reglement. Die Hauptkriterien waren Sauberkeit und Nachvollziehbarkeit der Ausarbeitung, Schnittführung, Nachbearbeitung, der Zusammenbau und der Gesamteindruck.


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