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BAD ISCHL. Die Jury-Entscheidung ist gefallen, die Kaiserstadt ist auf der Shortlist für 2024.

Bad Ischl steht auf der Shortliste für die Kulturhauptstadt 2024. Foto: Hörmandinger
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Bürgermeister Hannes Heide hat zusammen mit einem hoch engagierten „Salzkammergut-Team 2024“ die Bewerbung für den Titel der Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2024 präsentiert. Im Mittelpunkt der überzeugenden Programmatik steht die Transformation des Salzkammerguts zu einer neuen attraktiven Kultur-touristischen Region, die aus der Kraft der Tradition und den bekannten touristischen Stärken heraus neue kreative Angebote für Besucher und Bewohner schafft. Die Bewerbung wurde vor allem von künstlerischen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Kräften vorangetrieben. 

„So wie wir seit Jahrhunderten in unseren Bergen nach Salz graben, suchen wir nun nach den Elementen, die die Kulturgesellschaft in Europa verbinden, ja nach dem neuen Salz in unserer Gesellschaft. Traditionsgemäß können wir unsere Attraktivität für Künstler-Residenzen nutzen. Berühmte Künstlerinnen und Künstler haben im Salzkammergut Werke gestaltet, die die Kultur in Europa bereichert haben. Darauf können wir mit der Kulturhauptstadt Europas 2024 aufbauen“, sagt Bürgermeister Hannes Heide. 

„Die Bewerbung ist mit dem europäischen Förderprogramm „LEADER“ finanziert worden. Und es handelt sich um die erste Bewerbung einer inneralpinen Region für diese Prämierung. Wir zeigen damit deutlich, dass nicht nur große Städte den Titel Kulturhauptstadt erringen können. Wir wollen bewusst machen, welche europäischen Werte eine ländliche Städte- und Regionalgemeinschaft auszeichnet. In diesem Sinne möchten wir in enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Organisationen auch den Tourismus unter den Gesichtspunkten von Nachhaltigkeit, Diversität und Verantwortungsbewusstsein für Natur, Umwelt und Gesellschaft weiterentwickeln“, ergänzt Stefan Heinisch, Leiter des Bewerbungsbüros.

Zum Präsentationsteam gehört auch Franz Steinegger, Bürgermeister von Grundlsee, der die Fähigkeit der kleineren Städte und Gemeinden sowie ihrer Bürger im Salzkammergut hervorhebt, große Ereignisse erfolgreich durchzuführen. „Das Narzissenfest in Bad Aussee oder das Festival Sprudel, Sprudel & Musik sind Beispiele dafür, welche Organisationskraft in unseren Vereinen und der Kulturszene stecken. Außerdem haben wir eine touristische Infrastruktur, mit der wir gut auf das hohe Besucheraufkommen einer Kulturhauptstadt eingestellt sind. Ich freue mich darauf, Europa unsere alpenländische Kultur in moderner Form vermitteln zu können“, sagt Steinegger. 


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