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BAD ISCHL. Die Werkstätte der Lebenshilfe in Bad Ischl sucht für das Jahr 2019 noch dringend Zivildiener für die Starttermine Mai, August und November. Ein Zivildienst bei der Lebenshilfe bietet jungen Männern ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet und die Gelegenheit, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern.

Lebenshilfe-Klient Christian Leitner mit Zivildiener Benedikt Schiffer. Foto: Lebenshilfe Oberösterreich

„Den Umgang mit beeinträchtigen Menschen zu lernen ist in meinen Augen eine sehr gute Möglichkeit, um seine sozialen Kompetenzen zu erweitern. Es fällt mir um einiges leichter, als ich am Anfang erwartet hätte“, so Benedikt Schiffer, Zivildiener der Werkstätte Bad Ischl.

Trotz der positiven Erfahrungen der aktuellen Zivildienstleistenden muss die Lebenshilfe um Nachfolger bangen. „Uns gehen die Zivildiener aus. Wenn sich für den Mai-Turnus niemand meldet, fehlt uns Unterstützung beim Küchendienst, dem Fahrtendienst, in der Begleitung und vielem mehr“, ist  Regina Nußbaumer, Leiterin der Werkstätte Bad Ischl, besorgt.

Eine Erfahrung mit Zukunftsperspektive

„Mein Aufgabenbereich ist sehr vielfältig und gleich zu Beginn bekam ich viele gute Ratschläge und Unterstützung von den Betreuern weswegen ich mit meinen neuen Aufgaben sehr schnell zurechtkam“, so Schiffer. Je nach Arbeitseinsatz ist man viel an der frischen Luft, kann sich kreativ austoben oder auch handwerklich betätigen. Der Zivildienst bei der Lebenshilfe bietet außerdem eine gute Gelegenheit einen Einblick in den Sozialbereich zu bekommen. „Viele ehemalige Zivildiener können wir heute zu unseren Mitarbeitern zählen“, so Nußbaumer.

Für alle, deren Interesse an einem Zivildienst in der Werkstätte Bad Ischl geweckt wurde steht die Einrichtungs-Leiterin Regina Nußbaumer unter der Telefonnummer 06132 25819 sehr gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

Über die Werkstätte Bad Ischl

Die Werkstätte der Lebenshilfe in Bad Ischl betreut 41 Klienten und bietet ein großes Spektrum an Leistungen an. Neben der Kerzenproduktion gibt es auch eine Holzwerkstatt, eine Papiergruppe, eine Keramikgruppe, sowie eine Gartengruppe, die den hauseigenen Garten mit Obst- und Gemüseanbau bewirtschaftet und eine eigenen Küche die sich um die Verpflegung der Klienten und Mitarbeiter kümmert. Darüber hinaus betreibt die Werkstätte das Keramikmalkaffee „s'Zentrum“ im katholischen Pfarrheim.


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